SCF lüftet Sponsoren-Geheimnis

Geldsegen: Bruck enthüllt den Mega-Sponsor

Die neuen Gesichter beim SCF: Pavel Malamura (l.) und Dylan hughes (r.) sollen den Verein in die Regionallliga führen.

SC Fürstenfeldbruck - Nach wochenlangem Stillschweigen hat der SC Fürstenfeldbruck das Geheimnis um den mysteriösen Sponsor aus Kanada gelüftet. Pavel Malamura heißt er. Der 47-jährige Ukrainer ist der neue Mäzen des Fußball-Bayernligisten.

Nach wochenlangem Stillschweigen hat der SC Fürstenfeldbruck das Geheimnis um den mysteriösen Sponsor aus Kanada gelüftet. Pavel Malamura heißt er. Der 47-jährige Ukrainer ist der neue Mäzen des Fußball-Bayernligisten.

von Peter Loder

Die Münchner Löwen haben mit Hasan Ismaik einen Immobilien-Patron aus Jordanien als Großinvestor, die Brucker einen Baulöwen aus Kanada. Denn hauptberuflich zieht Pavel Malamura in Vancouver Hochhäuser in den Himmel. In welcher Höhe sich sein finanzielles Engagement beim SCF bewegt, darüber verliert er kein Wort.

"Ich liebe den deutschen Fußball und will dem Verein helfen"

Ohnehin präsentierte sich der 47-Jährige äußerst zurückhaltend, wollte sich zunächst nicht einmal fotografieren lassen. Was ihn zu seiner Präsenz beim SCF motiviere? „Ich liebe den deutschen Fußball und will dem Verein helfen.“ Natürlich auch, weil seine beiden Söhne jetzt hier kicken. Eine Stammplatz-Garantie, so betont Sportdirektor Dylan Hughes, sei das aber noch lange nicht. Allerdings habe sich Neu-Trainer Sasa Miskovic nach den ersten Übungseinheiten mit den Kanadiern schon beeindruckt gezeigt.

Seit 26 Jahren lebt Pavel Malamura, ein gebürtiger Ukrainer, an der kanadischen Westküste, wo auch Brucks neuer Sportdirektor Dylan Hughes eine Fußballschule betreibt. Dort wurde ihm Millionärssohn David (19) zur Fußball-Ausbildung anvertraut. Hughes, der in Deutschland als Spielerberater sein Geld verdient, nahm das Talent unter seine Fittiche und vermittelte ihn an einen Hamburger Oberligisten. So kann David mittlerweile schon ein paar Brocken Deutsch. Anders als sein jüngerer, dafür um so größerer Bruder Marek. Auch der 16-Jährige trägt künftig das SCF-Trikot. Während David als Linksaußen im Bayernliga-Team vorgesehen ist und am Montag bereits mittrainiert hat, kickt Marek im U17-Team. Damit beide nicht das Heimweh plagt, wurde den Brüdern eine gemeinsam bezogene Wohnung in der Kreisstadt beschafft. In der Freizeit fungieren Hughes und SCF-Vize Eckart Lutzeier als Elternersatz.

Während die Mama daheim geblieben ist, bleibt Papa Malamura noch eine Woche in Bayern . Zeit, um am Samstag das erste Testspiel seines Sprößlings David im SCF-Trikot zu verfolgen. Miskovic tritt dazu bei seinem Ex-Club in Rain an. Malamura schaut sich bis dahin in Bruck ein bisschen um. Lutzeier hat sich als Stadtführer angeboten. Eines der ersten Ziele war gestern Nachmittag das Ristorante von Neu-Sponsor Antonio di Gorga an der Hauptstraße. Statt Weißwurst und Weißbier gibt’s vorläufig Pizza und Espresso. Di Gorga will bei den Teil-Neuwahlen am 5. Februar übrigens als Vize kandidieren.

"Möglichst bald Regionalliga schultern"

Ziel der Personaloffensive: Den SCF wieder hoffähig machen, das Image aufpolieren und möglichst bald die Regionalliga zu schultern. Zunächst aber muss erst die Bayernliga gehalten werden. Und wenn das in die Hose geht? Zu diesem Thema hält sich Hughes bedeckt. Ebenso schweigt er sich noch über weitere Neuzugänge aus. Bekannt wurde nur, dass am Montag eine afrikanische Offensivkraft aus London zum Probetraining eingeflogen wurde. Nach Tagblatt-Informationen kommt er aus der 3. britischen Liga. Definitiv abgesagt hat dagegen der als Trainer-Assistent vorgesehene Ex-Löwe Roman Tyce.

Quelle: fussball-vorort.de

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