Paukenschlag vor Minikulisse

Fürstenfeldbruck stürtzt den FV Illertissen II

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Brucks Coach Tarik Sarisakal.

SC Fürstenfeldbruck – Mit einem Paukenschlag ist der SC Fürstenfeldbruck in die Rückrunde gestartet: Gegen den haushohen Favoriten aus Illertissen gelang den Bruckern ein 2:0 (0:0)-Erfolg – mittlerweile das siebte Spiel in Folge ohne Niederlage.

Allerdings: Wären am Ende nicht Tore, sondern Spielanteile ausschlaggebend, hätten die Gäste die drei Punkte bekommen.

Vor allem in der ersten Halbzeit lief das Spiel nur in eine Richtung: aufs Brucker Tor zu. Trainer Tarik Sarisakal war hinterher dennoch bestens gelaunt: „Von mir aus kann der Gegner ruhig 70 Prozent Ballbesitz haben.“ Die Schwaben hatten sich trotz drückender Überlegenheit so gut wie keine Chancen erarbeitet. Lediglich einmal musste SCF-Keeper Maximilian Knobling sein ganzes Können aufbieten, um einen Rückstand zu vermeiden. Bei einem gefährlich abgefälschten Distanzschuss rettete der Keeper dem SCF mit einem Blitzreflex das torlose Remis. Den Grund für das brotlose Anrennen von Illertissens Regionalliga-Reserve hatte Sarsiakal schnell ausgemacht: „Wir haben konsequent verteidigt und aufopferungsvoll gekämpft.“ Mit ihrem lauf- und kampfintensiven Spiel schafften die Brucker genau das, was der Coach ihnen vor dem Anpfiff prophezeit hatte: „Wenn wir möglichst lange zu Null spielen, ergeben sich irgendwann Räume für uns.“

Den entscheidenden Schubs in Richtung Sieg gab eine Standardsituation: Karol Kopec nutzte die löchrige Illertissener Mauer und hämmerte das Leder aus gut 20 Metern humorlos in die Maschen. „Für ihn freut es mich, dass er getroffen hat, weil er unheimlich viel für die Mannschaft arbeitet“, sagte Sarisakal über seinen polnischen Torjäger. Und diese Einschätzung bestätigte sich auch beim 2:0: Kopec nahm bei einem langen Ball den weiten Weg auf sich, um Illertissens herauseilenden Torhüter unter Druck zu setzen. Die Kopfabwehr des Keepers vor dem Strafraum landete bei Marian Knecht, der das Leder überlegt über sämtliche verdutzen Schwaben ins Netz lupfte.

Immer weniger Fans

„Auf dieses Spiel können wir stolz sein“, urteilte Trainer Tarik Sarisakal über das 2:0. Das sah auch SCF-Präsident Jakob Ettner so. Umso mehr schmerzt ihn, dass die Zuschauer immer weniger werden. Lediglich 80 Anhänger waren Zeugen der Sensation. In der Saisonstatistik haben nur die Regionalliga-Reserven aus Illertissen und Memmingen weniger Besucher bei ihren Heimspielen. Auf einen größeren Andrang hofft Ettner am Samstag, 14. November. Dann kommt um 14 Uhr die Bundesliga-U19 der Münchner Löwen zum Freundschaftskick ins Klosterstadion.

Quelle: fussball-vorort.de

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