Westermair-Elf schnürt Asuwärts-Erfolg in Aubing

SC Fürstenfeldbruck: Wichtiger Dreier im Abstiegskampf

Tooor für den SCF: Matthias Streun (M.) lässt sich von Ivan Crnac (l.) und Marcel Konrad (r.) feiern. Foto: Metzler

Fürstenfeldbruck – Mit einem 5:3-Auswärtssieg in Aubing hat sich der SC Fürstenfeldbruck zunächst einmal aus der Gefahrenzone in der Bezirksliga verabschiedet.

Folgt jetzt noch am Mittwoch, 19.30 Uhr, im Nachholspiel beim Aufsteiger FC Penzing ein weiterer Erfolg, können die Brucker erst einmal durchschnaufen. Viel vorgenommen hatte sich die Elf von Trainer Michael Westermair bei den Münchner Vorstädtern. Die Aubinger Gastgeber wurden vom anfänglichen Powerplay der Kreisstädter völlig überrascht.

Nach einem Eckstoß von Kristian Paluca wuchtete Karlo Pudic den Ball mit dem Kopf ins Tor. Fünf Minuten später erhöhte Ivan Crnac auf 2:0. Aubing erholte sich jedoch von dem Schock und drängte auf den Anschlusstreffer, der nach 22 Minuten durch Daniel Koch auch fällig war. Auch danach waren die Aubinger dem Ausgleich näher als die Brucker dem dritten Tor. Sekunden vor der Pause leisteten sich die Hausherren aber ein unnötiges Foul an Yannick Demmer. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten entschied der Schiri auf Strafstoß. Nickoy Ricter scheiterte zwar am Keeper, doch „Matze“ Streun setzte zu einem Flugkopfball an – 3:1.

Nach Wiederanpfiff war Bruck wieder stärker. Paluca scheiterte aus spitzem Winkel, ein Treffer von Schöler wurde vom Schiri wegen Torwartbehinderung nicht gegeben. In dieser Drangperiode des SCF kam Aubing zum 2:3-Anschlusstreffer, und die Partie drohte zu kippen. Doch die Westermair-Elf hatte die passende Antwort postwendend parat. Endlich traf auch Ricter. Mit einem angeschnittenen Ball ins linke Toreck führte Bruck wieder mit zwei Treffern Vorsprung. Ricter erhielt sogar die dicke Chance, als er allein auf den Keeper zulief, jedoch knapp verzog. So wurde es nochmals spannend, als Aubing erneut auf 3:4 verkürzen konnte. Allerdings nur eine Minute, dann traf Shqiprim Rexhepi zum 5:3-Endstand.

Aufregung noch in der Schlussminute, als Aubings Matthias Danzer einen weiteren Treffer erzielte, vom Referee wegen Handspiels aber zurückgepfiffen wurde. Zuviel für die Nerven des Spielers, der wegen Schiri-Beleidigung die Rote Karte sah.

SV Aubing München – SC Fürstenfeldbruck 3:5

SV Aubing München: Geck, Danzer, Pasternak, Heigl, Rawyler, Fischer, Haderecker, Görlitz, Hoesch (46. Lokietz), Boedinger (46. Manessim), Koch - Trainer: Kaltenbach

SC Fürstenfeldbruck: Knobling, Demmer, Schöler, Ranftl, Streun, Crnac (73. Rexhepi), Ricter (85. Batzer), Pudic (78. Seemüller), Konrad, Alkan, Paluca - Trainer: Westermair

Schiedsrichter: Babjar

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Pudic (2.), 0:2 Crnac (7.), 1:2 Koch (22.), 1:3 Streun (46.), 2:3 Manessim (69.), 2:4 Ricter (71.), 3:4 Danzer (85.), 3:5 Rexhepi (86.)

Rot: Danzer (92./SV Aubing München/)

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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