Fußball - 3. Liga

Zwei weitere Neuzugänge für die SpVgg Unterhaching

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Neuzugang von RB Leipzig: Niclas Stierlin.

Vor dem Saisonstart in der 3. Liga hat die SpVgg Unterhaching sich nochmal verstärkt.

Unterhaching – Fußballspieler tendieren bekanntermaßen ein bisschen zum Aberglauben. Bestimmte fixe Rituale sollen Sicherheit vermitteln – dazu gehört auch die Unterkunft: Wenn der Mannschaftsbus der SpVgg Unterhaching an diesem Freitag nach dem Vormittagstraining in Richtung Kaiserslautern startet, steuert er das Hotel „Barbarossahof“ an. „Dieses Hotel haben wir in guter Erinnerung“, sagt Cheftrainer Claus Schromm. Im Mai 2017, als Haching in den Aufstiegs-Relegationsspielen mit einem 2:2 beim SV Elversberg die Rückkehr in die 3. Liga perfekt machte, logierte das Team dort. Und jetzt wieder: als kleines mentales Plus vorm Saisonauftakt am Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern.

„Dass wir auf dem Betzenberg starten, ist ein absolutes Highlight gleich zu Saisonbeginn“, sagt Claus Schromm. „Die Vorfreude ist riesig, die Stimmung bei der Mannschaft gelöst, aber auch etwas angespannt.“ Man fahre „frohen Mutes“ in die Pfalz, „und wir hoffen schon, etwas mitnehmen zu können“, sagt der Haching-Trainer. Wohlwissend, dass der 1. FC Kaiserslautern „vom Dogma und Druck her der absolute Favorit auf den Aufstieg ist“.

Mit nach Kaiserslautern fahren zwei Neuzugänge, die am Donnerstag verpflichtet wurden. Von RB Leipzig kommt ablösefrei Mittelfeldspieler Niclas Stierlin. Der 19-Jährige bestritt in der vergangenen Saison bei den RB-Profis zwei Spiele in der Europa-League-Qualifikation spielte ansonsten in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost. Als Nummer zwei fürs Tor holte Haching zudem Steve Kroll (22), der zuletzt bei Drittliga-Absteiger Sportfreunde Lotte den Kasten hütete.

Die neue Nummer eins im Hachinger Tor ist nach dem Weggang von Lukas Königshofer indes definitiv Nico Mantl (19). „Er bekommt als Eigengewächs den Zuschlag. Nico Mantl ist ein junger Torhüter, der mit der Aufgabe wachsen soll und wird“, sagt Claus Schromm. Nach einem Reifeprozess im vergangenen Jahr habe sich das Nachwuchstalent in der gut vierwöchigen Vorbereitung jetzt klar für den Platz in der Startelf empfohlen.

Ansonsten, was die Personalien angeht, sehe es diesmal „andersherum aus als vergangene Saison“, sagt der Cheftrainer. „Wir starten mit einigen Verletzten und hoffen dafür, die Saison mit komplettem Kader beenden zu können.“ In der Spielzeit 2018/19 war es umgekehrt, als nach der Winterpause eine die Verletztenmisere die SpVgg zurückwarf.

Torjäger Stephan Hain noch nicht einsatzbereit

Am Betzenberg können einige Leistungsträger noch nicht auflaufen. Top-Torjäger Stephan Hain hat an diesem Dienstag erstmals seit seiner schweren Verletzung ein komplettes Training absolviert, ein Einsatz käme zu früh. Verteidiger Thomas Hagn erlitt just im jüngsten Testspiel gegen eine Münchner Amateur-Auswahl in der Schlussphase eine Verletzung. Marc Endres steigt nach überstandener Knieblessur gerade erst wieder ein, während Kapitän Josef Welzmüller nach einem Kreuzbandriss noch etwas Zeit braucht. Das gilt auch für Neuzugang Udo Bandowski, „der vom VfL Bochum vier gebrochene Rippen mitgebracht hat“, so Schromm. Und ein weiterer Neuer, Stephan Mensah, muss aus seiner Zeit beim Karlsruher SC noch eine Rot-Sperre absitzen.

Angesichts des ansonsten gut besetzten Kaders stört sich Claus Schromm aber nicht an den Ausfällen. „Die können wir kompensieren – auch, weil unser Defensivspiel jetzt variabler aufgestellt ist. Wir haben keinen Stress, Leute zu früh einsetzen zu müssen.“ Was das Auftaktspiel angeht: „Wenn wir es schaffen, dass die Fans auf dem Betzenberg zur Halbzeit pfeifen...“ Ja, dann läge Haching gut im Rennen.

Quelle: Merkur.de

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