Fussball: Bezirksliga

FC Penzberg: Berat Saiti geht, Victor Carr kommt

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Er jubelt künftig drei Spielklassen tiefer: Berat Saiti hat den FC Penzberg nach einem Streit mit dem ehemaligen Sportlichen Leiter Sepp Siegert verlassen und bei Olympic Geretsried in der A-Klasse angeheuert. 

Bezirksligist FC Penzberg geht mit leicht verändertem Kader in die Restsaison in der Bezirksliga Süd. 

Penzberg – Seit vergangener Woche befindet sich der FC Penzberg in der Vorbereitung auf die Frühjahrsserie in der Bezirksliga Süd. Der Kader, mit dem der neue Trainer Markus Remler arbeitet, hat sich gegenüber der Hinrunde ein wenig verändert.

Auf einige Akteure muss Remler verzichten. Fabian Graf hat einen längeren Auslandsaufenthalt angetreten und steht in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Marco Hiry fällt verletzungsbedingt für längere Zeit aus. Berat Saiti, der sich in der Hinrunde mit Interimscoach Sepp Siegert überworfen hat, wechselte in der Winterpause zum A-Klassisten Olympic Geretsried.

Im Gegenzug bekam der Bezirksligist einen Neuzugang sowie zwei Rückkehrer. Victor Carr wechselte von SV Türkgücü-Ataspor München, derzeit Zweiter in der Landesliga Süd-Ost, zum FCP. „Den Tipp haben wir von den Spielern bekommen, die haben ein großes Netzwerk“, berichtete Jürgen Keilwerth, der zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern bis zu den Neuwahlen die sportliche Leitung übernommen hat. „Von Victor haben wir nur gute Sachen gehört, er ist ein guter Stoßstürmer“, sagt Keilwerth über den 29-jährigen Fußballer aus Liberia, der diese Saison bei Ataspor siebenmal zum Einsatz kam und einen Treffer erzielte. In der Spielzeit 2016/17 spielte Carr beim Landesligisten TuS Geretsried (18 Spiele/5 Tore). Mit Abwehrspieler Max Grünzinger (ASV Antdorf) und Philipp Johnson (ESV Penzberg) kehren zwei ehemaligen FC-Spieler zu ihrem alten Verein zurück.

Mit den Verstärkungen wollen die Penzberger auch in den verbleibenden zehn Partien der Rückrunde vorn mitmischen. „Wir müssen nicht aufsteigen, aber wenn es möglich ist, will der Vorstand keine Bremse sein“, sagt Keilwerth. Der Interims-Sportleiter hat an den Leistungen seiner Mannschaft in der Hinrunde nicht viel auszusetzen. „Wenn man bedenkt, dass Franz Fischer und ein Max Berwein nicht mehr dabei waren, haben es die Mannschaft und die beiden Trainer Sepp Siegert und Wiggerl Donbeck gut hinbekommen“, so Keilwerths Urteil. „Jetzt wollen wir natürlich auch eine gute Rückrunde spielen“, so der Interims-Sportleiter, der dem neuen Coach viel zutraut. „Er kommt gut an, und er ist hochmotiviert und euphorisch“, sagt Keilwerth über Markus Remler. Diesen Samstag kann der Österreicher sein neues Team erstmals in einem Testspiel in Aktion sehen, wenn die Penzberger auf den Kreisligisten SG Hausham treffen (15 Uhr, Nonnenwaldstadion).

Quelle: Merkur.de

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