Fußball Bezirksliga Nord

KSC und Jetzendorf gehen mit blauem Auge ins Spitzenduell

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Mann des Hinspiels: Kirchheims Peter Schmöller erzielt in Jetzendorf einen Hattrick.

Es ist das Duell der beiden führenden Teams in der Bezirksliga Nord, und es steigt an diesem Samstag (14 Uhr) unter besonderen Vorzeichen: Sowohl der gastgebende Spitzenreiter Kirchheimer SC als auch Verfolger TSV Jetzendorf quittierten in der Vorwoche überraschende Niederlagen.

Kirchheim – Es stellt sich also die Frage, welches der beiden Teams diesen Rückschlag besser verkraftet. Unmittelbar nach dem 0:1 in Kammerberg fühlte sich KSC-Spielertrainer Steven Toy an die Vorsaison in der Ost-Staffel erinnert, als seine Elf beide Partien gegen den späteren Absteiger SV-DJK Kolbermoor abgab und so wichtigen Boden im Kampf um den Aufstieg verlor.

Aber: Gegen die SpVgg Kammerberg hatte es in der Vorrunde immerhin zu einem 3:3 gereicht – und auch sonst wirken die Kirchheimer (50 Punkte) in dieser Spielzeit gefestigter. Und es hätte noch viel schlimmer können: Denn Jetzendorf (45 Zähler) – der Rangzweite hat ein Spiel weniger absolviert – wusste die Gunst der Stunde nicht zu nutzen und ging beim 0:1 gegen das bisherige Schlusslicht FC Moosburg ebenfalls als Verlierer vom Platz.

„Natürlich können wir uns im Nachhinein ärgern, dass wir unseren Vorsprung nicht ausgebaut haben, aber andersherum sind wir mit einem blauen Auge davongekommen und können aus diesem Schuss vor den Bug lernen“, sagt Toy. Der 30-Jährige ist guter Dinge, dass seine Mannschaft die entsprechende Reaktion zeigt. Toy: „Man kann nicht jedes Spiel gewinnen, und wir werden weiter hart arbeiten.“

Motivationshilfe gibt in dieser Situation der Blick aufs Hinspiel: Das stand nach dem Tor von Niklas Karlin zwar lange auf der Kippe, doch der eingewechselte Peter Schmöller erhöhte mit einem Hattrick noch auf 4:0. „Das war vielleicht unser diszipliniertester Auftritt in dieser Saison“, erinnert sich Steven Toy. Kirchheims Spielertrainer kann im Spitzenspiel wieder auf den zuletzt privat verhinderten Kapitän Eugen Martin sowie auf die zuletzt kränkelnden Niklas Karlin und Alexander Weiher bauen.

Voraussichtliche Aufstellung: Franz – Yunusov, Kaltenhauser, Toy, Martin – Zielke, Zabolotnyi, Jacobi, Flohrs – Karlin – Löns.

Quelle: Merkur.de

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