Fußball-Glosse

Oh Schreck, die rote Couch ist weg!

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Die rote Couch hoch über dem heiligen Rasen des FC Aich. Nun ist sie weg

Täglich erscheint in der Printausgabe des Fürstenfeldbrucker Tagblatt eine Glosse unter dem Titel „Ganz nebenbei“. Eine aktuelle Kostprobe. Diesmal geht es darum, was eine rote Couch mit dem Fußball in Aich zu tun hat und warum der Sportreporter so verzweifelt ist.

Für Fußballreporter war der Sportpark des FC Aich bislang so eine Art Wohlfühlzone. Vor allem dann, wenn im Herbst das Sauwetter umschlägt. Sollen sich die 22 Eisenharten und der Mann mit der Pfeife drunten auf dem Platz doch den Allerwertesten abfrieren – für die bekannt sportfaule schreibende Zunft ist schließlich ein Logenplatz reserviert: Hoch über dem Rasen im ersten Stock steht die rote Couch. Oder vielmehr: ...stand die rote Couch.

Denn nach einer Nacht-und-Nebel-Aktion ist sie nun verschwunden. „Wohl auf dem Sperrmüll“, versucht Sepp, das Urgestein des Vereins, dem entsetzten Reporter die Schreckensnachricht zu erklären. Der hat schon drei Artikel über das Prunkstück geschrieben und landauf, landab den Leuten erzählt, warum die Aich-Arena seine liebste weit und breit ist. Und nun das: Keine rote Couch mehr! 

Der Klubpräsident zuckt bedauernd die Schultern und erklärt ohne mit der Wimper zu zucken: „So ist’s nun mal.“ Und ahnt gar nicht, dass er damit gerade die kleine Fußballwelt des Couch-Sportlers ins Wanken gebracht hat. Zumal in Aich plötzlich auch noch die Fahrradständer verrückt sind – verrückt im Standort-Sinn.

Quelle: Merkur.de

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