Fussball: Bezirksliga Süd

FC Penzberg ist am Boden und kommt - mal wieder - zurück

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Marco Wirtl (rechts/Archivfoto) schoss nach einer Ecke das 2:2.

Rückstände aufzuholen, das bleibt eine Spezialität des FC Penzberg. Gegen den SC Oberweikertshofen drehte das Team nach einem 0:2 auf – und holte im ersten Spiel nach der Demission von Coach Thomas Dötsch drei Punkte.

Penzberg - Auch im fünften Spiel der Bezirksliga-Saison lag der FC Penzberg im Rückstand, was Interimscoach Sepp Siegert zum Nachdenken brachte: „Vielleicht brauchen wir vor dem Spiel mal ein anderes Getränk.“ Wie in den bisherigen Partien auch, kamen die Penzberger nach dem Fehlstart zurück. Gegen den SC Oberweikertshofen gab es so einen 3:2 (1:2)-Heimsieg zu feiern. „Nach einer guten halben Stunde waren wir eigentlich tot, aber nach der Pause war das positive Denken und der Willen da, deshalb bin ich sehr zufrieden“, sagte Siegert.

Die Partie auf dem stellenweise sehr tiefen Rasenplatz begann flott. SCO-Spieler Korbinian Wenig schoss nur knapp vorbei (6.) . Auf der Gegenseite verpasste Maximilian Kalus die Führung (12.). Mitte der ersten Hälfte wurden die Gäste dominanter. FCP-Keeper David Salcher verhinderte mit einer starken Parade gegen Max Schuch (29.) das 0:1. Das fiel wenig später, weil die Penzberger Abwehr nicht konsequent agierte und Wenig (35.) zu viel Platz ließ. Gleich im Anschluss vereitelte Salcher eine Konterchance von Ivan Petrovic (36.). Die anschließende Ecke nutzt Mehmet Ayvaz; er traf mit einem verzinkten Schuss aus dem Gewühl zum 2:0 (37.). Die Penzberger zeigten sich nur kurzzeitig geschockt. 

FC Penzberg nach 0:2 nur kurzzeitig geschockt 

Sepp Siegert junior, der diesmal auf der Sechserposition spielte, wurde im letzten Moment gestoppt (39.). bei dieser Aktion forderte der FCP vergeblich Elfmeter. Mit dem Pausenpfiff gelang Johannes Huber (45.) nach einem guten Zuspiel von Max Panholzer der wichtige 1:2-Anschlusstreffer.

Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren den Druck. Vor allem die Spieler auf den Außenbahnen machten viel Betrieb. Ein weiterer Alleingang von Siegert (55.) und ein guter Vorstoß von Huber (67.) brachten nichts ein. Nach einer Ecke war dann aber Marco Wirtl (69.) zur Stelle, um zum 2:2 abzustauben. Im Gegenzug verzeichneten die Gäste durch Schuch (70.) ihre einzige Torchance in der zweiten Hälfte. 

FC Penzberg hat Chancen auf das vierte Tor 

Der FCP drängte weiter auf die Führung. Nach der Ampelkarte gegen SCO-Spieler Bujas Bytyqi (78.) vergab Florian Himmelstoß (79.) in aussichtsreicher Position. Besser machte es der zweite Joker der Penzberger, Samir Neziri. Er tankte sich durch die Abwehr, umspielte den Torwart und schob zum 3:2 (83.) ein. Vom SCO kam danach nur noch wenig. Stattdessen verpassten Neziri (91.), Himmestoß (92.) und Panholzer (93.) in der Nachspielzeit noch das vierte Tor.

Statistik: FC Penzberg: Salcher – Wiedenhofer, Huber, Panholzer, M. Kalus, Wirtl, Poplacean (70. Himmelstoß), Buchner, Krämer (68. Samir Neziri), Siegert (76. Sabir Neziri), Hiry. Tore: 0:1 (35.) Wenig, 0:2 (37.) Ayvaz, 1:2 (45.) Huber, 2:2 (69.) Wirtl, 3:2 (83.) Samir Neziri. Gelb-rote Karte: Oberweikertshofen: Bytyqi (78., wiederholtes Foulspiel). Schiedsrichter: Michael Hintermaier (TSV Arnbach). Zuschauer: 90.

Quelle: Merkur.de

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