Probst: „Da müssen wir uns auf was einstellen“

Nordderby an der Haidstraße

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Eine rassige Partie ist wieder zwischen dem TuS Holzkirchen II (in Grün) und dem TSV Otterfing zu erwarten.

Eine rassige Begegnung dürfte das Derby am Sonntag zwischen der Reserve des TuS Holzkirchen und dem TSV Otterfing werden.

Holzkirchen – Wenn der TuS Holzkirchen II in der jüngsten Vergangenheit auf den TSV Otterfing traf, waren das zumeist rassige Kreisliga-Partien – echte Derbys eben. Zumeist stellte die TuS-Reserve dem leicht favorisierten Nachbarn vom Nordring sogar ein Bein. An diesem Sonntag dürfte die Ausgangslage jedoch eine andere sein. „Holzkirchen ist der klare Favorit“, ist Otterfings Coach Mike Probst überzeugt. „Da braucht man nur auf die Tabelle zu schauen.“

Nimmt man diese als Maßstab, dann schnuppern die Holzkirchner als Vierter sogar an der Aufstiegsrelegation, die Nachbarn aus Otterfing stecken dagegen im Keller. Nur zwei Zähler trennen den TSV von der Abstiegszone. „Wir wollen aber nicht dort hinfahren, um drei Punkte abzuliefern“, stellt Probst klar. Sein Kollege Alexander Maier erwartet vielmehr, „dass Otterfing alles probieren wird“, sagt der TuS-Trainer und fügt an: „Da müssen wir uns schon auf etwas einstellen.“

Unterdessen verlief der Auftakt in das Fußballjahr 2019 für beide Teams mäßig. Die Holzkirchner kamen nach einer schwierigen Vorbereitung zwar zu einem knappen 1:0-Sieg beim ASV Antdorf, allerdings bestand an einigen Stellen noch gehöriger Verbesserungsbedarf. „Unsere aktuelle Form ist nicht so gut“, gibt Maier zu. Die Probst-Elf unterlag zu Hause gegen dem Kellerkonkurrenten Ohlstadt knapp mit 1:2.

Fest steht: Beide Resultate zogen Konsequenzen nach sich. So ließ Probst seine Mannschaft während der Woche gleich drei Mal trainieren, „um sie zu sensibilisieren“, wie er betont. Schließlich hätte seine Truppe „gegen Ohlstadt die große Möglichkeit gehabt, sich etwas von der Abstiegszone zu distanzieren“. Insbesondere die Chancenverwertung ließ bei den TSV-Kickern zu wünschen übrig. „Da müssen wir ein Stück weit konzentrierter sein“, meint Probst. Trotzdem sei beim Auftakt „nicht alles schlecht gewesen“. Seine Mannschaft erspielte sich eine Vielzahl an Chancen. Ein Fingerzeig, dass der TSV-Coach – trotz einer leichten Grippewelle in den Otterfinger Reihen – keine Änderungen in der Startelf plant.

Die Holzkirchner werden hingegen rotieren müssen. Der Siegtorschütze von Antdorf, Vincent Scheidemann, dürfte aus privaten Gründen fehlen. Für ihn könnte Kapitän Fabrizio Capocefalo wieder in die Anfangsformation rutschen. Zudem fällt Dimitri Wilms mit einem Muskelfaserriss aus. Der Angreifer zog sich die Verletzung in Antdorf zu. „Wir dürfen wenig zulassen“, fordert Maier. Und selbst wenn es aufgrund der örtlichen Nähe natürlich ein besonderes Spiel sei, „geht es auch am Sonntag nur um drei Punkte“. Dennoch ist ihm sicherlich klar, dass Derby-Siege immer ganz besondere Siege sind.

meh

Quelle: Merkur.de

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