Neumeier hat einen Ansatz für die Lösung der Defensivprobleme gefunden

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Eine Option mehr: Simon Gerg (r.) meldet sich beim SV Uffing vor de Habach-Spiel im Kader zurück. 

Ob dem SV Uffing in Habach der Befreiungsschlag gelingt? Einfach wird das sicher nicht bei einem der Topteams der Kreisliga. Trainer Thomas Neumeier aber hat die Hoffnung, dass sich wenigstens die Gegentorflut langsam eindämmen lässt.

Uffing – Nach dem 3:5 in Miesbach war selbst Thomas Neumeier mit seinem Latein am Ende. Durchaus selbstkritisch räumte er ein, bisher kein Mittel gefunden habe, das Defensivspiel seiner Uffinger Elf zu stabilisieren. Die Flut an Gegentoren – 18 in sechs Partien, was einem Dreier-Schnitt entspricht – ist ihm deutlich zu viel. Ganze 29 waren es in der Aufstiegssaison in 28 Begegnungen eine Spielklasse drunter.

Coach Neumeier ist in sich gegangen – und arbeitet nun an einer Lösung. „Ein Ansatz dazu ist vorhanden“, stellt er klar. „Ich konnte noch nicht mit allen Spielern sprechen, aber das Problem wird auf alle Fälle klipp und klar thematisiert.“ Der Trainer vertraut seiner Mannschaft. „Ich denke, die Jungs werden das annehmen und versuchen, sich zu verbessern.“

Nun gibt es aber sicherlich leichtere Gastspiele als jenes beim ASV Habach am Samstag, um eine Scharte auszuwetzen oder eben gleich eine Trendwende einzuleiten. „Wir sind bestimmt bei einem der stärksten Gegner zu Gast“, urteilt Neumeier über den Rivalen, der keine zehn Kilometer entfernt daheim ist. „Und das ja nicht erst seit dieser Saison. Habach spielt seit Jahren ganz oben mit.“ Der Trainer freut sich dennoch auf diesen Vergleich: „Genau das sind doch die Mannschaften, an denen man sich messen mag. Da kann man doch erst so richtig sehen, was möglich und was noch nötig ist.“ Momentan sind die Gastgeber die zweite Kraft in der Kreisliga 1 hinter dem verlustpunktfreien Lenggrieser SC.

Nachdem sich in Uffing inzwischen auch personell wieder einiges zum Besseren wendet, will Neumeier nicht schon im Vorfeld die Flinte ins Korn werfen. „Dazu besteht kein Anlass“, sagt er. Auch wenn im Umfeld sicher wenige seiner Meinung sein dürften, gibt sich der SVU-Coach kämpferisch. „Wenn es uns gelingt, unsere Fehlerquellen zu minimieren, dann können wir auch was holen. Wenn nicht, dann können wir allerdings auch unter die Räder kommen – und zwar gewaltig.“

Nach Georg Kutter und Stefan Resch kehrt nun auch Simon Gerg in den Uffinger Kader zurück. „Bei ihm wird es sicher noch nicht über die volle Distanz reichen“, spekuliert Neumeier. „Aber zumindest ist er wieder eine Option, zumal ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ich an der Startformation etwas ändern werde.“

ANDREAS KÖGL

Quelle: Merkur.de

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