Simikic peilt siebten Sieg an

FC Unterföhring strotzt vor Luxusproblemen - Fast 30 Spieler bereit für Ampfing

Wollen auch gegen Ampfing wieder jubeln: Patrick Nirschl (l.) und Nils Ehret.
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Wollen auch gegen Ampfing wieder jubeln: Patrick Nirschl (l.) und Nils Ehret.

Dem FC Unterföhring geht es gut – er befindet sich hart an der Grenze zum Zu-Gut-Gehen. Beim TSV Ampfing (Freitag, 19.30 Uhr) könnte Simikic zwei Teams aufstellen.

Unterföhring - In den vergangenen Wochen hatte der Unterföhringer Trainer Zlatan Simikic einige knifflige Entscheidungen zu treffen für die erste Elf. Dabei half ihm zwischenzeitlich das Argument, die Urlauber müssten erst den Trainingsrückstand aufholen. Jetzt sind die Urlaubsrückkehrer fit, die angeschlagenen Kicker gesund, und alle 28 Kaderspieler wollen spielen. Das hat zur Folge, dass die erste Elf in Ampfing Teil zwei von Zlatans Spielertombola ist. Erst muss der Coach entscheiden, wen er im Kader überhaupt nach Ampfing mitnimmt – das Luxusproblem der Stunde. Das andere Problem könnte die Gefahr sein, dass man den Gegner unterschätzt, Ampfing ist derzeit Vorletzter mit vier Punkten.

Das hat aber nicht wirklich viel zu sagen, denn im vergangenen Jahr fuhr der FCU zum Letzten Ampfing und kassierte mit 1:3 eine ganz böse Niederlage. Daher warnt Zlatan Simikic vor einem durchaus tückischen Auswärtsspiel, zumal der Ampfinger Platz als nicht so perfekt bespielbar gilt.

„Diese Mannschaft ist deutlich besser als der Tabellenplatz“, sagt der FCU-Trainer. Er ist aber auch überzeugt, dass man mit einem seriösen Auftritt den siebten Sieg unter Dach und Fach bringt.

Ampfing ist auch Familientreffen. Dort kickt Sahin Bahadir, der Bruder des Unterföhringers Burhan Bahadir ist Es gibt aber auch Fußballer, bei denen die Freude des Wiedersehens nicht ganz so ausufernd ist. Das gilt für den Ampfinger Stürmer Goran Divkovic, der offenbar sehr gerne Unterföhring abschießt. In der Abbruchsaison 2019/21 startete er für Chiemgau Traunstein und wechselte dann nach Ampfing. Bei beiden Vereinen traf er gegen den FC Unterföhring und war dann auch Teil der Siegermannschaft. Diese Saison hat der 33-Jährige in acht Spielen noch kein Tor geschossen. Er wird auf den Platz gehen und sich an den Lieblingsgegner erinnern.

FC Unterföhring: Fritz - Coporda, Eder, Arifovic - Bahadir, Ehret, Siebald, Putta (Sahingöz), Faber - Fischer, Volland.

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