Fußball Regionalliga Bayern

Liste der Ausfälle beim SV Heimstetten wird immer länger

+
„Mutig auftreten in Schweinfurt“ fordert Heimstettens Co-Trainer Lennart Hasenbeck.

Christoph Schmitt hat sein Comeback gefeiert. Am Mittwoch stand der Chefcoach des Fußball-Regionalligisten SV Heimstetten erstmals wieder ein ganzes Training lang auf dem Rasen. Im Januar musste sich der 33-Jährige einer Operation unterziehen, danach setzte er wochenlang aus, ehe er sich peu à peu wieder ans Trainerdasein herantastete.

Heimstetten – Zuletzt saß Schmitt bei Heimspielen stets auf der Bank, überließ die Anweisungen aber seinen Assistenten Lennart Hasenbeck und Memis Ünver. Das Duo wird wohl auch an diesem Samstag ab 14 Uhr in Schweinfurt die Kommandos geben – freilich mit Schmitt an seiner Seite. Dass der Chefcoach die lange Fahrt nach Unterfranken auf sich nimmt, ist sicher ein gutes Zeichen. Doch während seine Genesung voranschreitet, hat sich der Gesundheitszustand in seinem Kader merklich verschlechtert.

So müssen die Gäste beim Tabellendritten nicht nur auf die Dauerverletzten Daniel Steimel und Christoph Mömkes verzichten, sondern wegen unterschiedlicher Blessuren fehlen auch Fabio Sabbagh, Simon Werner und Manuel Duhnke. Des Weiteren sind Mittelfeldmotor Tim Schels und Moritz Hannemann gelbgesperrt, und hinter Lukas Riglewski und Maximilian Hintermaier stehen noch Fragezeichen; beide waren vorige Woche krank.

„Der Liste der Ausfälle wird immer länger“, bedauert Co-Trainer Hasenbeck. „Wir werden wieder einiges umstellen müssen.“ Dazu kommen die Nachwirkungen der jüngsten 1:2-Last-Minute-Pleite gegen Nürnberg – könnte man meinen. „Doch auch wenn‘s komisch klingt: Wir hatten im Nachhinein ein gutes Gefühl“, sagt Hasenbeck. „Weil wir ein richtig gutes Spiel gegen einen starken Gegner gemacht haben. Das zeigt uns, dass wir in dieser Liga immer für Überraschungen gut sind.“

Eine Überraschung wäre es auch, wenn der SVH gegen Schweinfurt etwas mitnehmen würde – „eine erfahrene Mannschaft, die unter Profibedingungen trainiert“, sagt Hasenbeck. Der FCS wird es gegen das Kellerkind kaum locker angehen lassen, spielt er doch zum einen daheim und liebäugelt zum anderen noch mit der Qualifikation für den DFB-Pokal. Die jüngsten Ergebnisse sprechen klar für Schweinfurt: Während Heimstetten zuletzt zweimal mit 1:2 verloren hat, sind die Platzherren heuer noch unbesiegt. „Das Wichtigste für uns wird sein“, betont Lennart Hasenbeck, „dass wir in Schweinfurt mutig auftreten“. 

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Regal, Beierkuhnlein, Hintermaier, Günzel, Ulusoy, Sengersdorf, Hannemann, Riglewski, Ebeling, Awata.

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Arjen Robben: Kantersieg bei Trainer-Premiere - Ex-Bayern-Star erklärt seine Vereinswahl
Arjen Robben: Kantersieg bei Trainer-Premiere - Ex-Bayern-Star erklärt seine Vereinswahl
Grüne Heide bei Srbija nicht clever genug
Grüne Heide bei Srbija nicht clever genug
Heimstettner Sechserpack gegen die Löwen
Heimstettner Sechserpack gegen die Löwen
2:1 in der 95. Minute! Joker Daniel Gädke erlöst den SE Freising
2:1 in der 95. Minute! Joker Daniel Gädke erlöst den SE Freising

Kommentare