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Fußball  Regionalliga Bayern

Schwerstarbeit für die Physiotherapeuten

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„Mutig wie gegen die Bayern spielen“: Heimstetten hat mit Eichstätt den Amateurmeister zu Gast.

Am Donnerstag wird beim SV Heimstetten viel auf Vroni Lenz und Nils Reinkemeyer ankommen. Die zwei Physiotherapeuten, die sich um die Fußballer des Regionalligisten kümmern, werden dann im Wortsinn alle Hände voll zu tun haben.

Heimstetten – Denn Lenz und Reinkemeyer müssen jene Körper durchkneten, die am Mittwoch ab 16 Uhr im Heimspiel gegen den VfB Eichstätt auf dem Feld gestanden sind – und womöglich gut 50 Stunden später erneut ranmüssen, dann zu Hause gegen den FC Ingolstadt II (Freitag, 18.30 Uhr).

Nur ein Ruhetag zwischen zwei Ligaspielen? „Ich habe so was in meiner Karriere noch nie erlebt“, sagt Trainer Christoph Schmitt, der ja immerhin ein Dutzend Jahre für den SVH gekickt hat. Ursprünglich war die Partie seiner Elf gegen Eichstätt für den Ostermontag angesetzt. Doch nachdem an den zwei Tagen zuvor ein internationales Jugendturnier im Sportpark stattgefunden hatte, hätte der Rasen dieser Belastung nicht Stand gehalten, so die offizielle Begründung.

Als er erfahren habe, dass die Partie am Maifeiertag nachgeholt werden soll, „da sind wir als Trainerteam aus allen Wolken gefallen“, sagt Schmitt, der von einer „extrem problematischen Situation“ spricht. Weiter ins Detail gehen über die Hintergründe der Ansetzung will der Coach ausdrücklich nicht. Stattdessen betont er: „Es ist jetzt so, wie‘s ist, und daran können wir nichts ändern.“

Viel lieber spricht Schmitt über den jüngsten Auftritt seiner Elf im Grünwalderstadion. Dort setzte es beim Ligaprimus FC Bayern II zwar eine 0:2-Niederlage. Doch mit der Leistung sei er sehr zufrieden gewesen, unterstreicht der Trainer. „Wir haben als Mannschaft gut verteidigt und hatten auch unsere offensiven Momente“, lobt Schmitt. „Wenn wir in den restlichen vier Spielen so auftreten, dann bin ich guter Dinge, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen können.“

Hierzu müsste der SVH jedoch wohl schon am Mittwoch punkten, beträgt der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz doch inzwischen fünf Zähler. In Eichstätt reist dabei das Überraschungsteam der Liga an, das als Tabellenzweiter den Titel als Bayerischer Amateurmeister und damit das Ticket für den DFB-Pokal bereits sicher hat. Der VfB sei ein Gegner, „der extreme Qualität bei Standards und im Umschaltspiel hat“, warnt Schmitt. „Für uns wird es vor allem darauf ankommen, dass wir ähnlich mutig spielen wie gegen Bayern – und hinten konzentriert verteidigen.“

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Regal, Beierkuhnlein, Thomik, Günzel, Ulusoy, Sabbagh, Hannemann, Riglewski, Ebeling, Awata.

Quelle: Merkur.de

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