2:0-Sieg in Schweinfurt

Heimstetten: Mit Selbstvertrauen in vorentscheidende Woche

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Erzielte die Heimstettner Führung: Kazuki Date.

Wichtiger und unerwarteter Sieg für den SV Heimstetten in der Regionalliga Bayern. Beim Dritten Schweinfurt setzt sich der SVH dank einer guten zweiten Halbzeit durch.

Heimstetten – Kazuki Date köpft den SV Heimstetten in Schweinfurt zum Sieg. Wer vor dem Spieltag auf diese Schlagzeile gewettet hätte, der wäre nun ein reicher Mann. Denn es war nicht unbedingt zu erwarten, dass das Kellerkind Heimstetten nach zuletzt zwei Pleiten beim bis dato heuer noch unbesiegten Dritten der Regionalliga etwas holen wird. Zudem tritt man dem kaum 1,70 Meter kleinen Date sicher nicht zu nahe, wenn man ihn nicht zu den Kopfballungeheuern in der Fußballgeschichte zählt.

Doch in der 76. Minute steht der Japaner so goldrichtig, dass er weder hoch springen noch wuchtig köpfen muss, um die Kugel aus kurzer Distanz ins Netz zu nicken – zum 1:0 für seinen SVH. Kurz darauf macht Yannick Günzel mit dem zweiten Tor den Deckel drauf, sodass die Heimstettner nach dem Schlusspfiff einen unerwarteten aber durchaus verdienten 2:0-Sieg in Schweinfurt bejubeln können.

„Ganz wichtig für den Kopf“ sei dieser Erfolg, freut sich Co-Trainer Lennart Hasenbeck. Und auch in der Tabelle hilft dem SVH der zweite Dreier in diesem Jahr ungemein – wenngleich der Aufsteiger durch die Siege der Konkurrenz weiterhin auf einem Abstiegsplatz rangiert. Doch das könnte sich schon am Dienstag ändern, wenn der SVH im Nachhol-Derby beim ebenfalls gefährdeten VfR Garching gastiert. Am Samstag folgt dann das Heimspiel gegen Fürth, in dem sich die Heimstettner auch etwas ausrechnen – weshalb Hasenbeck von einer „sehr spannenden Woche“ spricht.

Das berühmte Quäntchen Glück

In dieser will seine Elf einen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen, und dafür sollte sie so auftreten wie in Schweinfurt – vor allem, was die Defensive angeht. Denn vorne hat der SVH zwar eineinhalb Halbzeiten lang keine einzige klare Chance, doch zugleich steht die Hintermannschaft um den erneut starken Mathias Regal über weite Strecken stabil. Und wenn Schweinfurt doch mal gefährlich vors Tor kommt, ist Keeper Maximilian Riedmüller zur Stelle – oder das Quäntchen Glück. So köpft Schweinfurts Adam Jabiri in der 16. Minute nur um Zentimeter am Pfosten vorbei; und eine Viertelstunde nach der Pause verpasst sein Teamkollege Stefan Maderer aus elf Metern knapp.

„Wir hatten in der einen oder anderen Situation etwas Glück“, räumt Hasenbeck ein. „Aber die Jungs haben leidenschaftlich dagegen gehalten.“ Und das wird eine Viertelstunde vor Schluss belohnt: Einen Schuss von Mohamad Awata kann der FCS-Keeper noch parieren, doch den Abpraller köpft Kazuki Date zum 1:0 ein. Fünf Minuten später tanzt Yannick Günzel zwei Gegner aus und schließt sein Solo mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck ab – zum entscheidenden 2:0. 

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SVH: Riedmüller, Beierkuhnlein (68. Sabbagh), Regal, Hintermaier, Thomik, Günzel, Ulusoy, Laverty (62. Date), Ebeling, Riglewski (84. Sengersdorf), Awata.

Tore: 0:1 Date (76.), 0:2 Günzel (81.).

Schiedsrichter: Martin Speckner (Schlossberg).

Zuschauer:800.

Quelle: Merkur.de

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