SVO startet ohne Nutzinger in die Woche der Wahrheit

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Muss wieder zuschauen: Simon Nutzinger.

Trainer Jan Tischer spricht nicht um den heißen Brei herum: Er fordert zwei Siege seiner Ohlstädter Kreisliga-Fußballer gegen Kreuth am Dienstag und Antdorf am Wochenende. Sonst könnte es wieder richtig eng werden. Fehlen wird dem SVO Leader Simon Nutzinger, dessen Verletzung nicht ausheilt.

Ohlstadt – Ausgerechnet in der Freinacht beginnt für den SV Ohlstadt die Woche der Wahrheit. Im Heimspiel gegen den FC Real Kreuth (Dienstag, 19.30 Uhr) müssen die Kreisliga-Fußballer ebenso unweigerlich gewinnen wie fünf Tage später in Antdorf. Der Ausfall von Simon Nutzinger darf dabei keine Rolle spielen, schwer wiegt das Fehlen des Antreibers dennoch.

Passiert war es am vergangenen Freitag, unbemerkt von den zwei Handvoll Zuschauern, die sich das Heimspiel der Ohlstädter Reserve gegen Farchant anschauten: Simon Nutzinger brach das Training der Ersten vorzeitig ab. „Relativ frustriert“, sagt Trainer Jan Tischer. Die Verletzung am Zeh hält sich hartnäckig. Seit knapp zwei Monaten plagt Nutzinger diese Blessur. Zugezogen hatte er sie sich in Peißenberg bei einem Testspiel der Zweiten Mannschaft, der er in Personalnot aushalf. So harmlos eine Verletzung am großen Zeh klingen mag, so schmerzhaft und hinderlich ist sie tatsächlich für den Fußballer. „Du merkst es ihm an, er überlegt vor jedem Schuss.“ Tischer sieht keinen Sinn in weiteren Einsätzen des Leaders, für die er sich sonst mit Schmerzmitteln vorbereitet. „Die Verletzung muss weiter diagnostiziert werden.“ Tischer und Nutzinger sind auf der Suche nach Experten.

Klar wäre Nutzinger gerade in den kommenden Begegnungen ein wichtiger Faktor. „Er hat eine eigene Art, Fußball zu spielen, eins zu eins ersetzen kannst du ihn nicht“, bedauert Tischer. Gleichwohl kann der Übungsleiter vor seinem sechsten Pflichtspiel mit dem SVO auch Positives vermelden: „Sonst sind alle da.“ Das war zuletzt nicht so. Sicher ein Grund für die ungünstigen Ergebnisse. Somit sind ausreichend Optionen vorhanden, um andere für Nutzinger in die Bresche springen zu lassen.

Zwei Varianten sieht Tischer aktuell. Entweder lässt er mit zwei klassischen Spitzen antreten, die dann Yannic Frey und Maximilian Schwinghammer hießen. Oder Bernhard Kurz spielt anstelle von Nutzinger etwas hinter Schwinghammer auf der Zehner-Position, Matthias Kaindl würde außen auflaufen. Kurz ist neben Johannes Fischer einer von zwei Kandidaten, deren längere Trainingsauszeiten sich zuletzt in den Leistungen niedergeschlagen hatten. In der vergangenen Woche holten beide Kicker auf.

Dass in so kurzer Zeit nicht sämtliche konditionelle Mängel zu beheben sind, weiß Tischer natürlich sehr gut. Nach Regeneration und Kräftigung am Dienstag, zogen Michael Koller und er die Zügel merklich an. „Einige sind ganz schön auf dem Zahnfleisch dahergekommen“, merkt Tischer an. Ein höheres Level als zuletzt ist jedoch unabdingbar, um in der Kreisliga nicht doch wieder richtig in die Bredouille zu geraten. Tischer spricht klar aus, was er von der Mannschaft fordert. „Es gibt nichts anderes als sechs Punkte diese Woche. Ansonsten müssen wir ganz tief nach unten schauen.“ Die Mannschaft könne nun zeigen, wie stabil sie schon sei.

Quelle: Merkur.de

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