SV Dietersheim

Massenwechsel: Fußballerinnen des FC Ismaning laufen zum SVD über

An Projekten mangelt es dem SV Dietersheim auch nach dem Bau einer Vereinshalle nicht. Bei der Jahreshauptversammlung standen diesmal der Ausbau einer Einliegerwohnung und Verbesserungen im Außenbereich im Fokus. Außerdem will man sich im Internet besser aufstellen.

Der SV Dietersheim hat unverhofft Zuwachs bekommen. Wie Vorsitzender Mario Spoljaric am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung vor gut 40 Anwesenden mitteilte, ist praktisch eine ganze Damen-Fußballmannschaft vom FC Ismaning zum SVD übergelaufen. „Die waren dort wohl unzufrieden“, spekulierte der Vereinschef. Und weiter: „Das ist eine super Geschichte“, konstatierte Spoljaric. Die 18- bis 39-jährigen Spielerinnen werden für den SV Dietersheim in der Freizeitliga kicken und zählen inzwischen auch bereits zu den Mitgliedern. Deren Anzahl bezifferte der Vorsitzende, der zugleich Leiter der Fußball-Abteilung ist, mit aktuell 689. Das ist ein Plus von 27 gegenüber dem Vorjahr.

Dass den Verantwortlichen des SV Dietersheim die Arbeit nicht ausgeht, machte Spoljaric am Beispiel der Wohnung der Wirtsleute fest. Die hätten bekanntlich Zuwachs bekommen. Doch bevor sie sich woanders eine Bleibe suchen und ihr Engagement möglicherweise aufgeben würden, habe man sich zu einem Ausbau entschlossen, erklärte der Vorsitzende. Zupass sei dabei gekommen, dass man mit der alten Kegelbahn ohnehin etwas hätte machen müssen. Die befindet sich unterhalb der Wohnung – nun gibt es quasi einen Durchbruch, um den Wohnraum für die Wirtsleute zu vergrößern. Er sprach von 20 000 Euro Kosten und davon, dass vielleicht noch etwas hinzukommen könne, weil man den Fluchtweg ein wenig breiter machen müsse. Eines ist jedenfalls klar: „Wir wollen sie weiter da haben, denn es hat bis jetzt super geklappt“, sagte Spoljaric über die Wirtsfamilie des Vereinslokal Lokitos.

Zu den anstehenden Investitionen zählte Spoljaric auch eine neue Flutlichtanlage für den Trainingsplatz. „Das Ding ist mehr als 20 Jahre alt, man bekommt keine Leuchtmittel mehr“, bedauerte der SVD-Vereinschef. Laut Angebot muss man mit 40 000 Euro an Kosten rechnen. Allerdings gebe es 40 Prozent Zuschuss von der Gemeinde und bis zu 25 Prozent vom Bund sowie vom BLSV, wenn man auf LED umstelle, erklärte Spoljaric. Damit würden nur noch um die 12 000 Euro Eigenanteil übrig bleiben.

Fußballtrainer Volker Haußmann betonte, man müsse beim SVD „mehr für die Öffentlichkeitsarbeit“ tun – ein Thema, für das man sich aufgeschlossen zeigte. Er hatte dringend angeraten, sich im Internet und „bei Facebook und Co.“ besser aufzustellen. Die Vereinszeitung reiche seiner Meinung nach nicht mehr aus. Und man müsse sich die Frage stellen, ob sich das viele Geld dafür überhaupt lohne, monierte der Trainer der Ersten Mannschaft. Die Vereinsführung versprach, sich die Sache durch den Kopf gehen zu lassen.

Quelle: Merkur.de

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