Der ASC erreicht nur den vierten Rang des Futsal-Endturniers

ASC Geretsried: Zwei Matchbälle für das Zugspitzfinale vergeben

Einen 3:0-Erfolg feierten Markus De Cillia (am Ball) und der ASC Geretsried im Gruppenspiel gegen Eglfing. Doch im Halbfinal-Duell gegen den ESV Penzberg war Endstation. 
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Einen 3:0-Erfolg feierten Markus De Cillia (am Ball) und der ASC Geretsried im Gruppenspiel gegen Eglfing. Doch im Halbfinal-Duell gegen den ESV Penzberg war Endstation. 

Der ASC erreicht nur den vierten Rang, sodass es nicht für das Zugspitz-Turnier reicht. Zweimal hätte Geretsried den Sack zumachen können. 

Das Zugspitzfinale lag für die Kicker des ASC Geretsried in Reichweite. Doch der A-Klassist vergab beim Endrundenturnier der Futsal-Hallenmeisterschaft in der Spielgruppe Mitte am Samstag zwei Matchbälle. In Penzberg kassierte das Team um Spielertrainer Taso Lasidis sowohl im Halbfinale als auch im Spiel um Platz drei zwei knappe Niederlagen, so dass man sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen mussten – und dieser reichte nicht zum Weiterkommen.

Bereits im ersten Gruppenspiel gegen den 1. FC Penzberg deuteten die Geretsrieder an, dass sie bei der Vorgabe der Spitzenplätze ein Wort mitreden wollten. Dem Turnierfavoriten unterlag der ASC nur knapp mit 1:2; den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielte Markus De Cillia. Kevin Weidlich sorgte mit seinem späten Treffer im zweiten Match gegen den Landesligisten TuS Holzkirchen für den umjubelten 1:0-Sieg, der das Tor zum Halbfinale weit öffnete. Im letzten Gruppenspiel gegen den ASV Eglfing aus der Kreisklasse 3 dominierte der ASC über weite Strecken klar das Geschehen. Die Treffer von Kevin Rehmann (2) und Florian Krone bescherte den Geretsriedern einen 3:0-Erfolg, mit dem sie als Zweitplatzierter hinter dem FCP ins Halbfinale einzogen.

Das kleine Finale

Dort wartete der TSV Murnau, der sich in der parallelen Gruppe den ersten Platz gesichert hatte. Mit dem Kreisligisten lieferte sich der ASC einen offenen Schlagabtausch. Einen kleinen Fehler bestrafte der TSV mit dem 0:1. Danach drängten Lasidis und Co. vehement auf den Ausgleich, der trotz guter Möglichkeiten aber nicht fallen wollte. Im Spiel um Platz drei – der Sieger daraus sollte wie die beiden Endspielteilnehmer in die Zugspitz-Endrunde einziehen – trafen die Geretsrieder auf den ESV Penzberg. Die Eisenbahner hatten davor im anderen Halbfinale das Derby gegen den FC Penzberg mit 2:3 verloren.

Im ausgeglichenen kleinen Finale scheuten beide Teams das Risiko. Torchancen blieben somit Mangelware, ehe ein abgefälschter Fernschuss dem ESV nach acht Minuten die Führung bescherte. In der hektischen Schlussphase kassierte der ASC einmal Gelb-Rot und einmal glatt Rot. Trotz der Unterzahl lag der Ausgleich mehrfach in der Luft, doch die Penzberger brachten den knappen Sieg über die Zeit. Damit qualifizierte sich der Turnierausrichter ebenso wie die beiden Finalisten – der FCP gewann gegen Murnau mit 4:0 – für das Zugspitz-Turnier, das am 5. Januar 2020 in Fürstenfeldbruck stattfindet. 

Quelle: Merkur.de

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