Futsal Endrunde in Peiting

Sechs-Meter-Krimi: Peiting im Zugspitzfinale

Unaufhaltsam auf dem Vormarsch: Turniersieger Peiting (in weiß) demontierte in der Gruppenphase Favorit Raisting.

Der TSV Peiting gewinnt sein Heim-Turnier, zieht ins Futsal-Zugspitzfinale ein. Im Halbfinale liefert sich der TSV einen wahren Krimi gegen Lokalrivale TSV Altenstadt. Favorit Raisting blamiert sich.

Peiting – Einen glücklicher Gastgeber, aber auch viele enttäuschte Gesichter gab es beim Endrundenturnier der Spielgruppe West in der Peitinger Dreifach-Halle. Der TSV Peiting löste mit einem 4:3-Halbfinalsieg nach Sechs-Meter-Schießen gegen den TSV Altenstadt das Ticket für das Zugspitzfinale an diesem Sonntag in Fürstenfeldbruck.

Die Altenstadter, die im Vorjahr dort noch zusammen mit Peiting antraten, verpassten das Finale genauso wie Favorit SV Raisting. Der Bezirksligist musste als Dritter der Gruppe A bereits vorzeitig die Segel streichen.

Diese Gruppe, in der auch die Peitinger spielten, bestand nur aus drei Teams, da der MTV Dießen kurzfristig seine Teilnahme abgesagt hatte. „Das ist eine Riesensauerei und geht gar nicht. So etwas ist in der Endrunde noch nie passiert“, war Kreisspielleiter Heinz Eckl über die Absage entsprechend verärgert.

Nicht zu stoppen: Altenstadts Yasin Akcakaya erzielte im entscheidenden Gruppenspiel gegen Bezirksligist FC Penzing zwei Treffer, schoss sein Team damit ins Halbfinale.

Grund zum Ärgern hatte auch Gastgeber Peiting, der sein erstes Spiel gegen den FT Jahn Landsberg nach einer 2:0-Führung noch aus den Händen gab und mit 2:3 verlor. „Dabei haben wir zehn Minuten hervorragend gespielt“, urteilte Uwe Enzmann, der die Peitinger betreute, die mit Ausnahme von Keeper Alex Mayr komplett die zweite Mannschaft aufboten. In der zweiten Partie gegen Raisting stand der TSV dadurch unter Erfolgsdruck. Die junge Truppe hielt dem aber stand und schoss den SVR mit 4:0 vom Feld.

Halbfinal-Held: Peitings Schlussmann Alexander Mayr entschärfte einen Sechs-Meter, sicherte seinem Team damit den Finaleinzug und das Ticket fürs Zugspitzfinale am Sonntag in Fürstenfeldbruck.

Für die Raistinger war das Turnier damit aufgrund der schlechteren Tordifferenz zu Ende, während sich der TSV punktgleich vor Landsberg den Gruppensieg holte.

Unterdießen gewinnt Gruppe A

Nicht so eng wurde es in der Gruppe A, in der sich überraschend der SV Unterdießen ohne Punktverlust den ersten Platz holte. Position zwei war dagegen hart umkämpft. Der TSV Altenstadt, der mit einer 1:2-Niederlage gegen Unterdießen einen Fehlstart hinlegte, stand im zweiten Spiel gegen den TSV Utting unter Zugzwang. Der Kreisligist zeigte sich davon unbeeindruckt und führte schnell mit 2:0. Danach wurden die Altenstadter aber nachlässig, so dass Utting noch zum 2:2 Endstand ausglich. In der letzten Partie gegen Bezirksligist FC Penzing musste für den TSV ein Sieg her, um noch ins Halbfinale zu kommen. Ein Tor von Jakob Reßl und ein Doppelschlag von Yasin Akcakaya bescherten den Altenstadtern auch den nötigen 3:1-Erfolg, mit dem sie Platz zwei klar machten.

Im Halbfinale gegen Peiting mussten die Zuschauer lange auf das erste Tor warten. Marco Mendes brachte die Hausherren schließlich in Front. Akcakaya sorgte kurz vor der Sirene für den Gleichstand, der ein Sechs-Meter Schießen nötig machte. Bei dem trafen alle drei Peitinger Schützen, während Altenstadt einmal vergab und so mit 3:4 unterlag. „Das ist kein Drama, das Turnier hat trotzdem Spaß gemacht“, meinte Altenstadts Spielertrainer Christoph Schmitt, der eine deutlicher Steigerung seiner Mannschaft in der zweiten Turnierhälfte erkannte. „Sechs-Meter Schießen ist immer Glückssache, aber die Jungs haben auch recht gut gespielt“, bilanzierte Enzmann.

Seine Mannschaft entschied auch das bedeutungslose Endspiel gegen Jahn Landsberg, der davor im Sechs-Meter-Schießen Unterdießen mit 4:3 ausgeschaltet hatte, mit 2:1 für sich.

Quelle: Merkur.de

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