Niederlage bei Spitzenreiter

Futsal-Regionalliga: TSV Neuried zieht sich achtbar aus der Affäre

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Zum Regionalliga-Debüt eingenetzt hat Neurieds Spielertrainer Mathieu Jerzewski (l.).

Die personell arg gebeutelten Futsaler des TSV Neuried werfen bei Spitzenreiter TSV Weilimdorf alles in die Waagschale - und feiern sogar einen gewissen kleinen Sieg.

Neuried – Wenig überraschend hat der TSV Neuried sein Gastspiel beim TSV Weilimdorf, punktverlustfreier Spitzenreiter der Futsal-Regionalliga, verloren. In Stuttgart gingen die Kicker von der Parkstraße letztlich zwar deutlich mit 1:7 unter, präsentierten sich aber unter den gegebenen Umständen mehr als ordentlich. 0:5 stand es zur Halbzeit aus Sicht der Gäste, die dem haushohen Favoriten nach der Pause so gesehen ein knappes 1:2 abtrotzten.

Tapfer kämpfende Neurieder halten dem Druck lange Stand

Viele – teils kurzfristige – Absagen hatten dafür gesorgt, dass Neuried nur mit sechs Feldspielern antrat. „Wir haben teamgeschlossen dagegen angekämpft und hatten immer wieder mal Konterchancen“, sagte Neurieds Trainer Mathieu Jerzewski, der aufgrund der dünnen Personaldecke selbst auf dem Parkett stand – erstmals in der Regionalliga. Bei ihren Möglichkeiten fanden Jerzewski und seine Mitspieler stets ihren Meister in den gegnerischen Torhütern.

Doch auch die Neurieder Defensive hielt dem Druck der Gastgeber lange stand. Erst nach sechs Minuten ging der Vorjahresmeister in Führung. „Davon unbeirrt, machten wir tapfer weiter“, teilte Jerzewski mit. Es brauchte weitere acht Minuten, ehe Weilimdorf auf 2:0 stellte. In den letzten drei Minuten vor der Pause legte der Tabellenführer dann jedoch noch drei Tore im Schnellverfahren nach. „Da haben wir ihnen ein wenig zu viel Platz gelassen, den sie eiskalt genutzt haben“, so Jerzewski. „Daran merkt man die Klasse von Weilimdorf, das muss man neidlos anerkennen. Ich wünsche ihnen für den Kampf um die Deutsche Meisterschaft viel Glück und Erfolg.“

Zweite Halbzeit ein „moralischer Sieg“ für Jerzewski

Den Auftritt seines Teams nach dem Seitenwechsel bezeichnete Neurieds Coach entsprechend gar als „moralischen Sieg“ und sprach seinen Mannen größten Respekt aus. „Mit mehr Spielern hätten wir mit Sicherheit mehr Durchschlagskraft gehabt. Aber die Mannschaft hat aus ihren Möglichkeiten enorm viel herausgeholt“, befand Jerzewski, dem zwei Minuten vor dem Ende höchstselbst der Ehrentreffer gelang. Erik Martori hatte von der linken Außenbahn vorbereitet. „Quasi zum Regionalliga-Debüt eingenetzt“, sagte Jerzewski augenzwinkernd.

Der Trainer blickt nun auf die kommenden Partien. „Wir haben die Top Drei der Liga nun hinter uns. Es kommen die richtungsweisenden Wochen“, so Jerzewski. Entscheidend wird sein, wie unsere Personalsituation ist. Das nächste Spiel gegen Nürnberg wird das erste Endspiel.“

mg

Quelle: Merkur.de

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