Murnau löst Ticket fürs Zugspitz-Finale in Fürstenfeldbruck

Eine starke Defensive war die Trumpfkarte des TSV Murnau im Futsal-Finale der Gruppe Mitte in Penzberg: Nur Topteam 1. FC Penzberg muss sich der Kreisligist im Finale geschlagen geben. Platz aber reicht zum Einzug ins Zugspitz-Finale in Fürstenfeldbruck am 5. Januar.
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Beweist Durchsetzungsvermögen: Kevin Diemb (r.) schießt Murnau ins Finale.

Eine starke Defensive war die Trumpfkarte des TSV Murnau im Futsal-Finale der Gruppe Mitte in Penzberg: Nur Topteam 1. FC Penzberg muss sich der Kreisligist im Finale geschlagen geben. Platz aber reicht zum Einzug ins Zugspitz-Finale in Fürstenfeldbruck am 5. Januar.

Penzberg – Es ist vollbracht: Der TSV Murnau vertritt den Landkreis bei der Endrunde der Futsal-Meisterschaft im Zugspitzkreis. Termin für das Finale in Fürstenfeldbruck ist der 5. Januar 2020. Und die Drachen freuen sich darauf: „Es macht immer Spaß, gegen vermeintlich bessere Mannschaften anzutreten“, betont Spieler Maximilian Giglberger. Beim Gruppenfinale in Penzberg zeigte der TSV eine über weite Strecken souveräne Vorstellung, einzig im Finale gegen Top-Favorit 1. FC Penzberg musste die Murnauer klein beigeben. Doch wie gewohnt gab es auch für Rang zwei ein Finalticket.

Das Weiterkommen machten sich die Murnauer im Grunde zur Pflicht. „Wir wollten etwas erreichen, nicht nur mitmachen“, stellt Giglberger klar. Galt freilich für alle Teams. Einzig die SpVgg Penzberg-Maxkron fiel ohne Torerfolg leistungsmäßig etwas ab. Für Murnau war Maxkron der Auftaktgegner, der dem TSV nur kurz Probleme bereitete. „Nach den ersten zwei Toren ist es gelaufen“, urteilt Giglberger.

Weniger schmackhaft war das 2:2 gegen Huglfing. Murnau führte bereits 2:0, musste aber im Endspurt noch Treffer vom Ex-Ohlstädter Max Tafertshofer und Jonas Listle hinnehmen. „Zu früh abgeschalten, etwas fahrig von uns“, kommentiert Giglberger den einzigen Ausrutscher. „Ärgerlich und vermeidbar“, merkt auch Trainer Tim Schmid an.

Der kleine Fehltritt erhöhte die Spannung vor dem Duell mit dem ESV Penzberg. Die Eisenbahner sind versierte Hallenkicker, hatten auch gute Chancen, doch die Murnauer konnten ihrem Hexer im Kasten vertrauen. Egal, wo die Penzberger hinzielten, irgendein Körperteil brachte Felix Schürgers immer noch an den Ball. Am Ende entschied ein Eigentor über den Gruppensieg. „Diszipliniert verteidigt und den Lucky Punch gesetzt“, bilanziert Giglberger, dem bewusst war, dass trotz der starken Torhüterleistung das Glück eher auf Murnauer Seite war. „War nicht unser bestes Spiel“, räumt er ein.

Im Halbfinale ging es bereits ums Finalticket. Der ASC Geretsried wartete überraschend als Gegner. Der A-Klassist hatte die TuS Holzkirchen ausgeschaltet. Wieder bestachen die Murnauer durch ihre unüberwindbare Defensive, ehe Kevin Diemb mit seinem Treffer das Weiterkommen sicherte.

Das Endspiel gegen den 1. FC Penzberg bildete im Grunde eine Zugabe. Das 0:3 störte niemanden, starten die Penzberger bekanntlich mit einer Oberlandauswahl. Mit von der Partie waren etwa der Oberauer Maximilian Berwein (VfR Garching) oder Stefan Schwinghammer (1. FC Garmisch-Partenkirchen). Dahinter aber seien die Murnauer „schon irgendwie die beste Mannschaft“ gewesen, urteilt Schmid. Spielerisch gehe immer mehr. „Aber von der Kompaktheit haben wir es gut gemacht.“

Quelle: Merkur.de

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