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Wechsel-Hick-Hack um Top-Stürmer

Lex: Droht die Profikarriere zu platzen?

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Stefan Lex wird wohl auch in der Rückrunde für Buchbach in der Regionalliga Bayern auflaufen.

TSV Buchbach - Bereits im vergangenen Jahr stand Stefan Lex bei den  Löwen auf der Wunschliste. Doch mehr als ein Probetraining sprang nicht heraus. Kurz vor Weihnachten war er sich mit Fürth einig. Ein Wechsel kam immer noch nicht zu stande:

von Alex Schmidbauer und Christoph Seidl

Wo geht diie Reise für Buchbach-Stürmer Stefan Lex hin? Im Dezember durfte der Goalgetter der Regionalliga Bayern bei den Löwen vorspielen. Doch ein Wechsel kam nicht zu stande. Im Dezember hat dann ein zweiter Verein angeklopft: die SpVgg Greuther Fürth. Offenbar war sich Lex im vergangenen Jahr bereits einig mit Fürth. Doch das Trikot der Kleeblätter trägt er immer noch nicht.

"Wir haben nichts zu verschenken"

Schuld daran sind Unstimmigkeiten zwischen den beiden Vereinen. Buchbach spielt bisher eine erfolgreiche Saison in der Regionalliga, mit der so niemand rechnen konnte. "Es haben bereits einige Spieler den Verein verlassen. Wir können deshalb Spieler nicht einfach so gehen zu lassen", sagt Georg Hanslmeier, der 2. Abteilungsleiter.

Konkret heißt das: Lex kostet im Falle eines Wechsels Geld. "Wir wollen dem Spieler auf keinen Fall Steine in den Weg legen. Aber es gibt Spielregeln im Fußball, die gelten auch in Buchbach in der vierten Liga", sagt Hanslmeier. 

Im Falle eines Wechsels müsste sich Buchbach noch einmal auf dem Transfermarkt umschauen. Da der momentane Markt an Stürmern, die einen Stefan Lex wenigstens annähernd ersetzen könnten, relativ dünn ist, trennt sich der Verein nur ungerne von dem Spieler.

Hanslmeier betont noch einmal, dass im Verein dem jungen Lex keiner Steine in den Weg legen will. Denn so ein Angebot bekommt man sicher nicht alle Tage. Deshalb wäre man in Buchbach einem Transfer gegenüber offen, solange man aus dem Erlös dieses Spielerverkaufs adäquaten Ersatz generieren könnte.

Die Lücke füllen könnte beispielsweise ein Orhan Akkurt, der vor wenigen Tagen bereits in Verbindung mit dem TSV Buchbach gebracht worden ist.

Für Buchbach sind die Verhältnisse klar: Man möchte "auf keinen Fall Öl ins Feuer gießen, aber Spieler zu verschenken haben wir auch nicht", sagt Hanslmeier.

Das Interesse von Greuter Fürth scheint inzwischen nachgelassen zu haben. "So groß kann das nicht sein. Sonst wären die Verantwortlichen in der Zwischenzeit noch einmal auf uns zugekommen", betont Hanslmeier.  

"Geben so einen Spieler nicht für einen Apfel und ein Ei ab"

Jeder im Verein würde es Stefan Lex gönnen, in der Bundesliga zu spielen - es wäre auch für den Verein eine Bestätigung der eigenen Arbeit. "Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sind wir bereit zu verhandeln, aber wir geben so einen Spieler nicht für einen Apfel und ein Ei ab", so Hanslmeier.

Der Buchbacher Trainer Anton Bobenstetter, der aus seinem dreiwöchigen Wochen Uralub zurück ist, wäre über einen Weggang seines erfogreichsten Torschützen nicht besonders erfreut. "Er wäre nur schwer zu kompensieren", so der Trainer. Doch Bobenstetter ist sich sicher, dass die Mannschaft auch ohne Lex in der Regionalliga bestehen kann. "Bei uns arbeiten alle Spieler", so Bobenstetter. An sich würde er seinem Schützling den Sprung durchaus zutrauen, allerdings komme es auch immer auf den Trainer an. "Wenn ein Trainer ihn unbedingt haben will und ihn dementsprechend fördert, dann ist alles möglich", weißt Bobenstetter auf die Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts hin. Außerdem sieht er es für einen Jungen im Alter von Stefan Lex als den nächsten, wichtigen Schritt an. "Für den Spieler ist es immer gut, höherklassig zu spielen. Aber einfach ist es nie."

Beim gestrigen Start in die Wintervorbereitung stand Stefan Lex mit seinen Buchbacher Kollegen auf dem Platz. Lange ist das Transferfenster auch nicht mehr offen. Es sieht also im Moment alles nach einem Verbleib des mit 16 Toren erfolgreichsten Torschützen der Buchbacher aus. Und selbst wenn es doch noch zu einem Transfer kommen sollte, ist man in Buchbach guter Dinge, auch in der Rückrunde weiter fur Furore zu sorgen. 

Mittlerweile verfolgt man in Buchbach auch seine Interessen, denn auf den Tabellenersten aus Illertissen sind es gerade einmal fünf Punkte Rückstand. Wenn man in der zweiten Saisonhälfte weiterhin auf Tuchfühlung mit dem Austieg bleibt, könnte ein Stefan Lex mit seiner Kaltschäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor zum entscheidenden Faktor für den TSV Buchbach werden.

Quelle: fussball-vorort.de

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