Pullach verliert Spiel und Schinagel

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Verdacht auf Knöchelbruch: Pullachs Co-Trainer Jochen Schinagel verletzt sich erneut schwer. Eine Rückkehr des 36-Jährigen scheint dieses Mal wohl nicht vorstellbar zu sein. 

Pullach - Nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit verliert der SV Pullach beim FC Pipinsried 0:2. Entsprechend stürzten die Pullacher in der Tabelle wieder auf den vorletzten Platz ab.

Die Pullacher begannen ordentlich, dominierten vom Anpfiff weg und hatten wieder einmal genügend Chancen, um die Begegnung sogar

Statistik

SV Pullach: Shohat – Benzinger, Malige (68. Schlichting), Königer, Heckel, Schuff, Will (62. Knapic), Duswald, Thurnhuber, Schinagel (33. Berchtold), Rauch;
Tore: 1:0 Grassert (51.), 2:0 Holzhammer (75.)

schon frühzeitig zu entscheiden. So rettete Pipinsrieds Torwart Christian Vötter nach einer Flanke von Philipp Malige gerade noch vor Maximilian Thurnhuber (2.), dann parierte er einen Kopfball von Jochen Schinagel mit einem Riesen-Reflex (8.), Thurnhuber köpfte zudem in bester Position drüber (12.). In der 18. Minute kamen dann auch die Hausherren zu einer Möglichkeit: SVP-Keeper Gil Shohat spitzelte dem durchgebrochenen Daniel Grassert den Ball im letzten Moment vom Fuß. Die 28. Minute brachte dann einen Bruch im Pullacher Spiel, nicht nur im übertragenen Sinne des Wortes: Jochen Schinagel blieb auf der Jagd nach einem weiten Ball ohne Fremdeinwirkung im Boden hängen und dann auf ihm liegen, mit Verdacht auf Knöchelbruch. Der 36 Jahre alte Co-Trainer hatte ja erst kürzlich sein Comeback gegeben, um der Pullacher Offensive auf die Sprünge zu helfen, jetzt endete die zweite Karriere im Krankenhaus. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er noch mal Fußballschuhe anzieht“, mutmaßte SVP-Sprecher Walter König, der nach dem bitteren Aus eine verunsicherte Pullacher Elf sah, die vor der Pause aber trotzdem durch Toni Rauch , der zweimal vorbeizielte, weitere hochkarätige Chancen hatte (34., 44.). „Normalerweise müssen wir führen“, trauerte König den vergebenen Gelegenheiten nach und gab sich skeptisch: „Ich sehe schon wieder schwarz.“ Er sollte recht behalten.

Gedanklich noch in der Halbzeit

Gleich nach der Pause konnte Shohat gegen Süleyman Uzun den Rückstand noch verhindern (47.), doch vier Minuten später war auch der Torwart machtlos, als Grassert einköpfte. „Ein schönes Tor, aber unsere Abwehr war nur Begleitpersonal“, kritisierte König, der über die Darbietung seiner Elf nach dem Rückstand schimpfte wie ein Rohrspatz: „Das war unterirdisch!“ Das 2:0 für die kampfstarken Pipinsrieder durch Martin Holzhammer (75.), der einen Konter vollendete, war nur die logische Folge. „Das war nichts, nichts, nichts! Weniger geht nicht“, ließ König seinem Ärger über die Niederlage und den erneuten Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz der Landesliga freien Lauf.

von Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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