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Ganz ordentlich mit Luft nach oben

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Der erste Torjubel: Getroffen hat bei seinem Landesliga-Debüt der vom TSV West gekommene Muzzi Gür.

Fürstenfeldbruck - Einen ordentlichen Start in die Saison erwischte die stark verjüngte Elf des SC Fürstenfeldbruck beim 1:1 (1:0) gegen den TSV Schwabmünchen. Vor allem Neuzugang Muzzi Gür machte eine gute Figur.

Den Sprung vom Kreisklassisten TSV West in die Landesliga meisterte der Angreifer gut und erzielte bei seinem ersten Pflichtspielauftritt für den SCF prompt sein erstes Tor. Dafür gab es auch ein Lob von Trainer Dirk Teschke: „Er war vor allem in der Anfangsphase absolut präsent und kreierte mit der gesamten Offensive gute Kombinationen.“ Nach 80 Minuten war der Auftritt des Angreifers dann beendet. „Meine Kondition reicht noch nicht für 90 Minuten“, gab Gür zu, der einen „Riesen-Unterschied“ zur Kreisklasse und einen „ganz neuen Level“ in der Landesliga konstatierte.

Sieht nur so aus, ist aber kein absichtliches Handspiel, was Schwabmünchen passierte.

Gleichermaßen wie dem Stürmer die Luft ausging, ließ auch die gesamte Brucker Elf nach einem starken Beginn immer mehr nach. Dabei legten die Hausherren los wie die Feuerwehr und überraschten die nur 250 Zuschauer mit Spielfreude und sehenswertem Offensivfußball. „Zwei Drittel der ersten Halbzeit waren sehr gut“, freute sich Teschke. „Die Mannschaft präsentierte sich auch spielerisch stark.“ Gürs 1:0 – per strammem Schuss ins lange Eck erzielt – war der Höhepunkt eines unterhaltsamen ersten Durchgangs. Das reichte aber am Ende nicht, um die drei Punkte einzufahren.
„Wir haben nach der Führung das Tempo herausgenommen“, sagte Coach Teschke. Ein an sich zwar probates Mittel. „Aber wir haben uns selbst damit auch eingeschläfert.“ Zu wenig Bewegung in den Angriffsreihen sah Teschke schon kurz vor der Pause. In der Kabine habe er darum wieder mehr Engagement seiner Offensivkräfte gefordert. Allerdings ohne viel Erfolg. Zwar behielt der SCF das Spiel in der Hand und hatte mehr Ballbesitz als die Gäste. Richtige Torgefahr sprang dabei aber nicht mehr heraus. Teschke dazu: „Das war schon in der Vorbereitung unser Problem, dass wir uns für die Menge an Ballbesitz zu wenig Möglichkeiten erarbeiten.“

„Muzzi macht eine gute Figür.“

Und so reichte mal wieder eine einzige Unachtsamkeit, die den Bruckern den komplett geglückten Einstand verhagelte. Die linke Abwehrseite um Dradan Gashi und Chritoph Ullmann war einen kurzen Moment unsortiert, Philip Bergmann bedankte sich. Der Schwabmünchener Stürmer zog auf und davon und versenkte das Leder im langen Eck. Einen Strick wollte Teschke dem jungen Gashi daraus aber nicht drehen. „Landesliga ist eben was anderes, als U19 oder Bezirksliga- Relegation.“ Allerdings erwartet der Coach einen entsprechenden Lerneffekt bei Brucks derzeit wohl größtem Verteidigertalent. Und auch beim Rest der Mannschaft sieht Teschke noch Luft nach oben. Er verspricht: „Wir müssen und wir werden uns steigern.“

Quelle: fussball-vorort.de

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