Für Garching war gegen die Bayern nichts zu holen

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Gerrit Arzberger und der VfR Garching haben sich gegen die kleinen Bayern gut verkauft.

VfR Garching - Der VfR Garching hat keine Angst vor großen Namen. Im Grünwalder Stadion musste der FC Bayern München II hart arbeiten, um den Aufsteiger mit 2:0 (1:0) zu bezwingen.

Wie erwartet dominierte der Regionalliga-Zweite FC Bayern II das Geschehen, hatte die meiste Zeit den Ball und rannte dauernd das Tor an. Garching verteidigte aber gut und geriet meist nur bei Standardsituationen in Gefahr. Dazu passte dann auch, dass der verdiente Führungstreffer der Bayern in der 36. Minute durch eine Ecke zu Stande kam. „Gegen so eine Mannschaft darf es nicht passieren, dass gleich die zweite Ecke drin ist“, sagte später Trainer Daniel Weber.

Der Coach des VfR sah bei den wenigen Vorstößen seiner Mannschaft aber auch Torszenen. Drei Möglichkeiten hatte der VfR in Durchgang eins und war zweimal nahe dran, selbst in Führung zu gehen. Einmal stand der ehemalige Bayernspieler Lucas Genkinger alleine vor dem Tor, umkurvte Keeper Zingerle und traf dann aus einem etwas zu spitzen Winkel das Außennetz. Eine weitere Chance nahm Gerrit Arzberger dem besser postierten Dennis Niebauer vom Fuß und kurz vor der Pause zielte Georg Ball beim Angriff auf den Ausgleich etwas zu hoch. „Ein Tor hätten wir machen müssen“, war Webers Fazit.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Bayern ihren Stiefel sehr souverän und routiniert herunter. Das Spitzenteam mit Meisterambitionen ließ kaum noch Möglichkeiten zu. Mit dem sehenswerten 2:0 machte in der 71. Minute Steeven Ribery, Bruder des französischen Bayern-Stars, den Sack zu. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit hatte Stefan Prunitsch noch eine Chance, bei der er aber am Torwart scheiterte.

Garchings Trainer Daniel Weber verließ zufrieden das Grünwalder Stadion, auch wenn zur zweiten Sensation nach dem 3:2-Auswärtssieg über 1860 II einiges fehlte. Seine Mannschaft habe sich gut verkauft und deutlich gesteigert gegenüber dem Auftritt der Vorwoche. Weber sah auch beim Rückstand eine intakte Moral und unter dem Strich eine Leistung, auf der in den nächsten Wochen aufgebaut werden kann.

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Quelle: fussball-vorort.de

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