VfR: Nach zehn Minuten schon verloren

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Daniel Weber uns seine Garchinger mussten im Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt eine 1:4-Niederlage hinnehmen.

VfR Garching – Die ersten zehn Minuten sind in der Fußball-Regionalliga meistens eine Phase, in der sich die Mannschaften etwas abtasten und langsam in das Spiel hinein finden. Beim letzten Spiel des VfR Garching vor der Winterpause gab es in diesen zehn Minuten zwei Schüsse.

Beide waren drin und der Grundstock für den 4:1 (2:0)-Sieg des FC Ingolstadt II gegen den Aufsteiger.

Diese ersten zehn Minuten waren gnadenlos für den VfR Garching. Zweimal patzten die Gäste und daraus entstanden die einzigen beiden Torszenen dieser Anfangsphase und damit auch die Tore. Mit diesem Doppelschlag war die Partie der zuletzt dreimal ungeschlagenen Garchinger schon dahin. In der Folgezeit gab der VfR aber auch ein richtig schlechtes Bild ab und lief mit Regelmäßigkeit in Konter der diesmal auch überragend aufgelegten Ingolstädter. Später sagte Trainer Daniel Weber selbstkritisch, dass er sich möglicherweise bei der Taktik verhoben hat.

Ähnlich wie beim Sensationssieg über den TSV 1860 im Grünwalder Stadion ließ Weber hoch verteidigen und wollte Ingolstadt weit weg vom eigenen Tor halten. Weber sagt aber auch, dass es für jede Mannschaft immer die Momente gibt, in denen eine Rückkehr in das Spiel möglich ist. Einen solchen Moment sah er in der 20. Minute, als eine Ingolstädter Hand den tödlichen Pass auf den frei durchgebrochenen Gerrit Arzberger verhinderte. Den vielen Beispielen folgend, die man zuletzt in der 1. Bundesliga gesehen hat, hätte es da eigentlich Elfmeter geben müssen, aber die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. So wurde die Führung der diesmal absolut überlegenen Ingolstädter immer deutlicher. Der VfR Garching hatte erst in den letzten 20 Minuten noch ein paar Möglichkeiten, aus denen noch etwas mehr hätte herauskommen können als der Ehrentreffer von Dennis Niebauer. Für Daniel Weber war das noch die kleine Phase, wegen der sich seine Mannschaft mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden könnte.

Am Samstagabend bei der Weihnachtsfeier der Mannschaft war die Stimmung dann schon wieder gut, weil der Aufsteiger oberhalb der Relegationsplätze überwintert. Die Konkurrenz produzierte gute Ergebnisse für den VfR. Und da hatte Weber dann auch Spaß beim Blick auf die Tabelle: „Jede Woche oberhalb des Striches ist für uns überragend.“ In der spielfreien Zeit sind das einige überragende Wochen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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