Pullach rückt VfR auf die Pelle

Garching macht zu spät Tempo und verliert

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Gestrauchelt: Tabellenführer Garching (Dennis Vatany vorne, Daniel Suck) verliert gegen Pipinsried drei Punkte im Aufstiegskampf.

VfR Garching - Der Tabellenführer ist wieder bei den Leuten. Gestern startete der Bayernliga-Erste VfR Garching mit einer 0:1 (0:0)-Niederlage in die zweite Saisonhälfte. Die Gäste des FC Pipinsried machten wieder einmal ihrem Ruf alle Ehre, eine ziemlich unberechenbare Wundertüte zu sein.

Die erste Halbzeit war ganz freundlich ausgedrückt ein Spiel, um langsam wieder in die Saison herein zu kommen. Beide Mannschaften taten sich nicht weh und kickten 45 Minuten ohne einen einzigen Torschussversuch. Mit zunehmender Spieldauer hatten die Garchinger dann mehr Spielanteile, aber der letzte Pass kam nicht an. Und so hatte die Partie bei angenehmen äußeren Umständen seinen größten Höhepunkt mit dem Pausenpfiff.

Nach Wiederbeginn gab es doch tatsächlich einen ersten Aufreger mit einer guten Chance des VfR. Nach einer Hereingabe von Dennis Vatany verhinderte der Torwart das 1:0. Kurz darauf war der Pipinsrieder Serge Yohoua durchgebrochen und donnerte die Kugel über den heraus laufenden Torwart Maus und auch über die Latte. Das Spiel nahm merklich Fahrt auf.

Parallel wurde die Begegnung auch durch das eine oder andere Foul emotionaler. Aber auch eine größere Rudelbildung blieb ohne nennenswerte Folgen. Aber nichtsdestotrotz nahm das Garchinger Übergewicht zu. Der eingewechselte Sebastian Loibl hatte dann in der 78. Minute die große Möglichkeit, mit einem entscheidenden Tor Richtung Regionalliga interne Pluspunkte zu sammeln. Nach einer schönen Kombination nahm er den Ball richtig stark mit der Brust an, scheiterte dann aber aus sechs Metern am Pipinsrieder Keeper. Da hätte der VfR das Tor fast machen müssen.

Garching schob in der Schlussphase noch einmal an und ging auf Risiko. Das gab dann aber auch Räume für gegnerische Konter. Und eben den verhängnisvollen Moment des Nachmittags, an dem die Schützlinge von Trainer Daniel Weber zu offen standen. In der 87. Minute kam dann diese Möglichkeit, als der durchgebrochene Manuel Eisgruber alleine auf das Tor zu lief und eiskalt einschob. Und der VfR wurde dafür bestraft, erst spät das Tempo einer Bayernliga-Spitzenmannschaft aufgenommen zu haben. Verfolger Pullach rückt bis auf einen Zähler heran.

Quelle: fussball-vorort.de

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