Garching macht Würzburg das Leben schwer

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VfR Garching – Es war klar, dass die Trauben, beziehungsweise die Punkte in der Konstellation sehr hoch hängen würden. Der dezimierte VfR Garching war aber dennoch kein Freispiel für die Würzburger Kickers.

Eine Stunde lang drohte den Mittelfranken eine böse Überraschung, doch dann sprangen sie mit einem letztlich verdienten 3:1 (1:0)-Heimsieg an die Tabellenspitze der Regionalliga. Bei den Garchingern gaben die beiden gesundheitlich angeschlagenen Innenverteidiger Florian Mayer und Daniel Steinacher beim Aufwärmen grünes Licht für den Einsatz und auch Dennis Vatany lief wie erwartet erstmals wieder auf. Aber alleine der Ausfall von Dennis Niebauer riss ein enormes Loch in das Gefüge. Auf der Zehn spielte Stefan Prunitsch und Albert Rudnik rückte in die Spitze.

Diese Garchinger Formation machte ihre Sache eine Stunde lang gut. Der VfR verteidigte aufopferungsvoll und hatte auch nach vorne den einen oder anderen Moment, in dem konsequenter ausgespielte Angriffe Chancen hätten bringen können. Auffällig war aber sicher, dass die Garchinger diesmal deutlich weniger Ballbesitz als sonst hatten. Deshalb ging die 1:0-Pausenführung durch den schön heraus gespielten Treffer in der 39. Minute. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Garchinger dann die Schlagzahl, wurden mutiger und wehrten sich gegen die Niederlage. Auf ein schönes Zuspiel des Aushilfszehners Stefan Prunitsch machte dann der unter der Woche mit Grippe im Bett liegende Gerrit Arzberger das 1:1 (52.).

Auch dieser Treffer war sehenswert. Nur über die kompletten 90 Minuten waren die Garchinger an diesem Tag nicht konkurrenzfähig. Mit zunehmender Spieldauer ließen bei den Gastgebern die Kräfte nach und Würzburg schob beeindruckend an. Deshalb konnte Garchings Trainer Daniel Weber diese Niederlage am Ende auch akzeptieren: „Das von den Würzburgern war Drittliga- Fußball.“ Dazu passte mit 1465 Zuschauern gegen den Aufsteiger vom anderen Ende Bayern auch die enorme Kulisse.

Dem VfR bleibt nun die Hoffnung, dass sich der personelle Notstand in einer Woche verbessert bis zu dem nächsten Höhepunkt einer aufregenden Saison. Schließlich kommt am nächsten Samstag der SV Wacker Burghausen, der einst als eine Art Ehrengast aus anderen Sphären ab und zu einmal zu Pokalspielen kam. Burghausen ist dann aber wiederum das Vorspiel für den Besuch beim SV Heimstetten.

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Quelle: fussball-vorort.de

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