VfR Garching nach Schützenfest so gut wie weiter

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Auf direktem Weg ins Kreuzeck: Dennis Vatany zirkelt den Ball zum 5:2 ins Pipinsrieder Tor.

VfR Garching - Das Ziel war ein gutes Resultat, jetzt ist das Ergebnis sogar ein Traum. Mit 6:2 (3:1) überrollten die Garchinger Fußballer den FC Pipinsried haben vor dem Rückspiel (Sonntag, 16 Uhr) praktisch schon die erste Runde der Regionalliga-Qualifikation überstanden.

800 Zuschauer im Fußballdorf hinter Dachau sahen am Mittwoch ein denkwürdiges Fußballspiel, in dem ein Höhepunkt den nächsten jagte und es am Ende auch 8:5 für Garching hätte ausgehen können. Einigermaßen normal war der Kick eigentlich nur 20 Minuten lang. Die Partie war ausgeglichen wie ein ganz normales, von Taktik etwas geprägtes Relegationsspiel. Die Gastgeber machten dann das 1:0 und brachten die Arena zum Toben (26.).

Doch die Party des Fußballdorfes fand ein Ende, bei dem sich selbst gut 300 Garchinger Fans verwundert die Augen rieben. Der VfR nutzte die Schwächen von Pipinsried nach Ballverlusten gnadenlos aus und lief immer wieder überfallartig auf die Abwehr zu. Das Ergebnis war vier Tore in zwölf Minuten durch Oliver Hauck (30.), Georg Ball (36., Foulelfmeter – Foul an Dennis Niebauer), Lucas Genkinger (39.) und Mike Niebauer (42.). Pipinsried hatte sogar noch Glück, dass der Schiedsrichter beim Elfer beide Augen zudrückte und dem Torwart nicht die Rote Karte zeigte.

Wer nun dachte, dass beide ein entschiedenes Match locker herunter spielen, sollte sich noch einmal täuschen. In der 48. Minute sah Tobias Gürtner für eine Notbremse die Rote Karte und nun in Unterzahl verloren die Garchinger völlig ihre Linie. Pipinsried marschierte und hatte alle drei Minuten Riesenchancen. In der kritischen Phase kam das 2:4 (53.) und nach einer Stunde hätte es auch 4:4 heißen können. Den VfR retteten Torwart Sebastian Seibold mit drei Glanzparaden sowie Florian Mayer (2) und Dennis Niebauer die dreimal auf der Linie klärten.

Mitten in die aufkeimende Hoffnung bei Pipinsried kam der Genickschlag mit einem Traumtor. Dennis Vatany nahm in Minute 65 Maß und zirkelte die Kugel zentimetergenau ins Kreuzeck. Dieser Treffer war aber noch zu toppen durch den Klassiker von Dennis Niebauer. Zwei Minuten vor Schluss zog er von der Mittellinie ab und der Ball flog wunderschön über den Keeper ins Tor. Mehr Fußball geht definitiv nicht. Mit dem 2:6 beantworteten die Garchinger auch alle Fragen eindrucksvoll. Pipinsried muss durch die Europapokal-Regel mit den Auswärtstoren mindestens 0:5 im Seestadion gewinnen, um die nächste Runde zu erreichen. Schon Mittwoch in Pipinsried glaubte keiner der Platzherren an ein Fußballwunder dieser Ausmaße.

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Quelle: fussball-vorort.de

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