Weber gibt sich tiefenentspannt

VfR Garching: Ein Polster für die Winterpause sammeln

„Wir haben viel Selbstvertrauen und machen einfach weiter unser Ding“ VfR-Trainer Daniel Weber (mit dem jetzt angeschlagenen Semi Belkahia). Foto: Dieter Michalek

Besser könnte die Lage nicht sein. Der VfR Garching ist Tabellendritter und kann nun mit drei Spielen binnen sieben Tagen gegen den FC Ingolstadt II, den 1. FC Nürnberg II und Greuther Fürth II die Basis für eine sorgenfreie Saison legen. Trainer Daniel Weber kann entspannt den Ball flach halten.

Die Garchinger haben nach elf Spielen schon 20 Punkte und befinden sich mittendrin in den Wochen der eigentlichen Gegner, mit denen man sich auf Augenhöhe erwähnte. Das Gastspiel beim FC Ingolstadt II (10.) an diesem Samstag, sowie die Heimspiele am Dienstag (14 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg II (13.) und dann am kommenden Samstag gegen Greuther Fürth II (12.) sind alles durchaus machbare Kontrahenten. „Wir haben viel Selbstvertrauen und machen einfach weiter unser Ding“, sagt Weber mit Blick auf die englische Woche.

Beim Fernziel wird er schon konkreter: „Ich würde gerne sorgenfrei in die Winterpause gehen. Mit 26 oder 27 Punkten stehst du sicher im Mittelfeld.“ Dafür bräuchte der VfR sechs bis sieben Punkte, die schon diese Woche bei optimalem Verlauf geholt werden könnten. In elf Spielen bis zur Winterpause dürfte es die sieben Zähler aber sicher geben, zumal es da noch gegen einige Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel geht. Acht der neun letzten Mannschaften spiel der VfR heuer noch einmal.

In Ingolstadt hat der Garchinger Trainer ein paar Sorgen, weil eine kleine Grippewelle beim VfR grassiert. Unter anderem sind die beiden Innenverteidiger Florian Mayer und Semi Belkahia fraglich. Zumindest ist der in der Vorwoche wegen Rückenproblemen fehlende Silas Göpfert wieder einsatzbereit.

In Ingolstadt sieht Weber manche Fallstricke mit dem großen Platz im ESV-Stadion und einem Rasen, der nicht gerade an den grünen Teppich von Wimbledon erinnert. „Dort werden wieder einige viel und schnell laufen“, sagt Weber mit Blick auf die junge Reserve des Bundesliga-Absteigers. Für alle Spiele gegen die Zweiten Mannschaften gelte die Gefahr, dass die Partien Wundertüten sind: „Du weißt nie, wie die Mannschaften aufgestellt sind und die Spiele können jederzeit in beide Richtungen laufen.“ Der VfR als neues Topteam der Liga könnte nun davon profitieren, dass die Zweiten Mannschaften sich bei der Nominierung von Profiverstärkungen vielleicht eher auf andere Partien gegen Vereine der unteren Tabellenhälfte konzentrieren.

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Suck, Belkahia (Mayer), Göpfert, Hepp – M. Niebauer, Pflügler – Tunc, D. Niebauer, Staudigl, de Prato.

Quelle: fussball-vorort.de

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