Reserve von Greuther Fürth zu Gast

Garching rechnet mit Profi-Schwemme im Seestadion

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Kommt wieder auf die Beine: Mike Niebauer (rechts) meldet sich spielbereit.

VfR Garching - Die Reserve der SpVgg Greuther Fürth wird wohl nie mehr der Lieblingsgegner des VfR Garching. In der Vergangenheit machte der Fußball-Regionalligist mit diversen Profispielern aus dem Frankenland Bekanntschaft und nicht selten gab es böse Klatschen.

Für das Heimspiel gegen die im Abstiegskampf steckenden Fürther (Samstag, 13 Uhr) ist die Frage wohl nur, welche Promi-Namen diesmal im Seestadion aufkreuzen.

Der Überraschungsgast im Hinspiel war Profi-Leihgabe Ilir Azemi, der beim 4:2 mit 4:0-Pausenführung doppelt traf und die anderen beiden Treffer vorbereitete. Er bleibt den Garchingern diesmal sicher erspart, weil Azemi im Winter zu Holstein Kiel in die 3. Liga wechselte. Zuletzt beim 1:1 gegen Bayreuth standen acht Profis im Kader der Zweiten Mannschaft, damit diese sich von den Abstiegs- und Relegationsplätzen absetzen kann.

„Es werden eher mehr als weniger Spieler aus dem Profikader“, sagt der Garchinger Trainer Daniel Weber. Er fragt sich nur, wer diesmal bei den Gästen in der Regionalliga aushelfen wird. Da Weber übersinnliche Kräfte fehlen, verzichtet er auf die detaillierte Analyse des Gegners: „Die Aufstellung ist genauso schwer vorherzusagen, wie die nächsten Lottozahlen. Auf diesen Gegner kann ich meine Mannschaft diesmal nicht so vorbereiten, wie wir das gewöhnt sind.“ Vom Gefühl her wird der Tabellen-14. einmal mehr eine Herkulesaufgabe: „Uns erwischt es gegen Greuther Fürth mit den Profis ja immer volle Kanne.“

Da trifft es sich ganz gut, dass Weber mit seinem eigenen Team derzeit genug zu tun hat. Der VfR hat den kompletten Kader zur Verfügung und ist nach der Absage des Hof-Heimspiels frisch. Mike Niebauer und Orkun Tugbay haben sich auch wieder spielbereit gemeldet. Tugbay war Teil des Quartetts der Ersten Mannschaft, die beim VfR II aushalfen und trotz 1:2-Niederlage den Kreisliga-Tabellenführer Untermenzing schwindlig gespielt haben.

Nach den ersten beiden Runden der Regionalliga ist Daniel Weber ganz zufrieden, dass der VfR trotz der Niederlage gegen 1860 Rosenheim und einer Absage kaum Boden verloren hat. Der TSV Buchbach auf dem ersten Relegationsplatz hat immer noch neun Punkte Rückstand zu dem Überraschungsaufsteiger. „Ich habe befürchtet, dass der Vorsprung nach hinten deutlich mehr schrumpft“, sagt der Trainer. Das Projekt nervenschonender Klassenerhalt läuft also weiter nach Plan.

Voraussichtliche Aufstellung: Maus – Kelmendi, Mayer, Göpfert, Suck – Ball, F. de Prato – Staudigl, D. Niebauer, M. Niebauer (Tugbay) – Eisgruber.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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