Der VfR Garching schafft sich Spielraum

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Neue Planstelle? Mike Niebauer (r.) könnte künftig flexibler eingesetzt werden.

VfR Garching - In letzter Minute hat sich der VfR Garching noch verstärkt. Der Zugang von Lucas Genkinger könnte Optionen schaffen. Am Samstag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II (14 Uhr) soll der Neue vom FC Bayern schon auf der Bank sitzen.

Einen Schuss hatte der VfR Garching in den letzten Stunden vor dem Ende der Transferperiode noch frei – und den hat er genutzt: Der VfR verstärkte sich mit Lucas Genkinger aus der Jugend des FC Bayern München. Die Vita des jungen Mannes hat durchaus spannende Aspekte. Als C- und B-Jugendlicher war er deutscher Nationalspieler und wechselte vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München. Dort verlor er in der A-Jugend etwas den Anschluss. Nach einem verletzungsreichen Jahr bauten die Bayern nicht mehr auf ihn. So landete Genkinger im Probetraining bei Regionalligisten wie Eintracht Trier, dem SV Heimstetten oder dem VfR Garching. Heimstetten entschied sich beim letzten Schuss in der Transferperiode für eine offensivere Option, nachdem mit Marcel Ebeling ein Stürmer gegangen war. „Ich habe mich lieber für die defensive Variante entschieden“, sagt Trainer Daniel Weber, den Genkinger im Probetraining überzeugte. Weber warnt aber davor, zu glauben, dass der etatmäßige Rechtsverteidiger nun die Liga aufmische. Er müsse – ähnlich wie Mike Niebauer in der vergangenen Saison – erst wieder an die regelmäßigen Wettkämpfe herangeführt werden. „Ich habe als Trainer schon bewiesen, dass ich so etwas kann“, sagt Weber. Und gratuliert Genkinger schon einmal zu seinem neuen Club: „Er hat bei uns eine gute Zukunft, weil wir ein sehr ruhiger Verein sind.“

Wenn Genkinger den Neustart in Garching packt, könnte der bisherige Rechtsverteidiger Mike Niebauer eine neue Planstelle bekommen. Daniel Weber sieht dieses Thema entspannt, weil die Garchinger Allzweckwaffe beinahe überall auflaufen kann. Der Garchinger könnte kurzfristig auch den Bedarf in der defensiven Mittelfeldzentrale lösen.

Sportlich ist die Partie gegen Greuther Fürth eines der Spiele, in denen Garching einen Tabellennachbarn aus dem Keller trifft. Fürth hat zuletzt vier Mal verloren, aber Weber warnt vor dem spielfreien Zweitligakader: „Zweite Mannschaften der Profivereine sind gerade an den Länderspielwochenenden gefährlich für uns und eine ziemliche Wundertüte.“ Sollte Fürth auf namhafte Verstärkungen aus der Zweitliga-Mannschaft verzichten, sieht er gute Chancen. Weber beschwört dabei auch den Heimnimbus: „Mit einem Sieg und zwei Unentschieden haben wir bisher in jedem Heimspiel etwas Zählbares geholt.“

Voraussichtliche Aufstellung: Seibold – Weicker (Genkinger), Mayer, Steinacher, Gürtner – G. Ball, M. Niebauer – Arzberger, D. Niebauer (Hamid), R. Rudnik – Prunitsch

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Quelle: fussball-vorort.de

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