Garching siegt im Grünwalder Stadion

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Arzberger netzte zum 2:0 gegen den TSV 1860 II ein.

VfR Garching - Ein historischer Tag für den VfR. Überhaupt an der Grünwalder Straße Fußball spielen zu dürfen, ist besonders. Doch am Samstag gewann Garching gewann auch noch mit 3:2 (2:0) beim TSV 1860 München II.

Jeder Fußballer im Großraum hat seinen Verein in München, Rot oder Blau, Bayern oder Sechzig. Beim VfR Garching ist der FC Bayern in der Überzahl, und die kam deshalb auf die Idee, ausnahmsweise in roten Trikots zu spielen. Es war das erste Zeichen, wie heiß der Club auf 1860 war. Stefan Prunitsch dagegen musste sich an das rote Trikot erst gewöhnen, denn er gehört zur blauen Fanszene und schon deutschlandweit zu Spielen gefahren.

Vom Anpfiff an verteidigte der VfR hoch stehend und produzierte die wohl beste Halbzeit der Saison. In den ersten 45 Minuten hatte der Tabellenzweite keinen nennenswerten Torschuss. Garching ließ 1860 mehr Ballbesitz, der aber verpuffte. Es stimmte alles und fast automatisch kamen auch die Tore. Dennis Niebauer brachte den VfR nach einem langen Freistoß per Kopf in Führung (9.). Zehn Minuten später legte der Kapitän beinahe nach. Der Torwart stand zu weit vor dem Kasten und Niebauers Heber klatschte aus mehr als 40 Metern an die Latte. Fünf Minuten vor der Pause traf dann Gerrit Arzberger nach einem Spielzug aus dem Lehrbuch.

VfR-Torwart Stefan Wachenheim hatte kaum Arbeit und vielleicht war das gar nicht so gut. Beim Anschlusstor in der 46. Minute verpasste der Keeper die Chance, alles zu klären. Nach einem langen, eigentlich zu langen Pass blieb er auf der Linie. Aber auf der anderen Seite lief Prunitsch, der Löwen-Fan, alles an, was blau war und sich bewegte. In der 53. Minute bekam er dann den Lohn für seine unglaubliche Laufleistung. Der Torwart schoss ihn an und Prunitsch schob die Kugel ins leere Tor.

Die Münchner gaben der Partie mit dem 2:3 (73.) eine neue Spannung und erst in den letzten zehn Minuten begann der Garchinger Sieg zu wackeln. Nun gelang es nicht mehr so perfekt, den Gegner weit weg vom eigenen Tor zu halten. Einmal rettete die Latte für die Garchinger und dazu war Stefan Wachenheim auch hellwach. So brachte der VfR einen über die 90 Minuten gesehen völlig verdienten Erfolg mit nach Hause.

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Quelle: fussball-vorort.de

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