Garching startet mit Bauchschmerzen in die Saison

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Ein Platz unter den besten Drei soll’s schon werden für Absteiger VfR Garching.

VfR Garching - Daniel Weber ist ein ein offensiver Fußballtrainer, auf und neben dem Platz. Zu gerne würde er die Meisterschaft für den VfR Garching zum Start in der Bayernliga als Saisonziel ausrufen, aber Weber hat Bauchschmerzen.

Die letztlich erfolglose Abstiegsrelegation ging beim VfR Garching direkt in die Vorbereitung über. Dazu kamen Urlauber, Verletzte und viele Neue. Die Garchinger starten am Samstag beim TSV Dachau 65 (14 Uhr) mit Bauchschmerzen in die Liga.

Der erfahrene Trainer der Garchinger ist darauf vorbereitet, dass die Saison nicht von Beginn an rund laufen kann. Die Vorbereitung war durchwachsen bei den Testspielen und zudem gekennzeichnet von Verletzungsproblemen und Urlaubern. Nach dem Sommer ohne Sommerpause wird es während der Vorrunde auch noch den einen oder anderen Urlauber geben.

Wenn der VfR Garching sich irgendwann den 100 Prozent annähert, dann besteht die Hoffnung, „dass der Zug noch nicht abgefahren ist“. Seine offensive Denkweise hat Daniel Weber aber nicht verloren: „Ich habe richtig viel Qualität in meinem Kader, so dass ich schon in den Top drei oder vier dabei sein möchte.“

Das größte Problem des VfR ist zweifelsohne das Sturmzentrum. Stefan Prunitsch ist weggezogen und die Planstelle für den Arbeitsplatz im gegnerischen Strafraum ist weiterhin offen. Weber macht aber deutlich, keinen Spieler mit Gewalt von einem anderen Verein abwerben zu wollen.

Die Gegenwart am Samstag ist eine Notoption. Diese dürfte wohl Gerrit Arzberger heißen und Sebastian Loibl wäre die Alternative. Der Trainer hofft auf das Kollektiv oder seinen überragenden Zehner Dennis Niebauer: „Bei uns können einige Spieler Tore machen.“

Sorgen bereiten dem VfR aktuell aber auch die Toreverhinderer, wo Florian Mayer verletzt ausfällt und Daniel Steinacher gerade einmal 60 Testspielminuten absolviert hat. Die Innenverteidigung dürften Maximilian Knauer und Tobias Gürtner bilden. Auf Mike Niebauer wartet die vakante Position rechts hinten in der Kette.

Das Herzstück der Garchinger ist die Doppelsechs mit Georg Ball und Florian de Prato. Das kickende Genie de Prato gibt dem Regionalliga-Absteiger neue Möglichkeiten und bringt den Faktor Überraschung ins Spiel. Der Rückkehrer passt zu Webers offensiver Fußball-Philosophie. Auch in der Bayernliga möchte er offensiven, attraktiven Fußball zeigen. Im Gegensatz zur Regionalliga und den dort größtenteils unter Profibedingungen arbeitenden Vereinen rechnet der Garchinger Trainer mit mehr Freiraum, den es nun zu nutzen gilt.

Dennoch steht der ehemalige Regionalligist nicht über dem Rest. „Ich habe mir natürlich die anderen Kader angeschaut und die haben auch alle richtig Qualität mit vielen höherklassig erfahrenen Leuten“, sagt Weber. Schon beim Auftaktgegner TSV Dachau 65 findet er ein halbes Dutzend Spieler, die einst in der Regionalliga für Ismaning am Ball waren. Deshalb tut er sich auch schwer, für den ersten Kick eine Kampfansage zu formulieren. Der VfR Garching ist in den ersten Wochen der Saison ein Team voller Fragezeichen, aber auch jetzt ein gutes Stück fernab der 100 Prozent Leistungspotenzial ein gefährlicher Gegner.

Aufstellung: Maus – M. Niebauer, Knauer, Gürtner, Suck – G. Ball, de Prato – D. Niebauer, Staudigl, Vatany (Loibl) – Arzberger

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Quelle: fussball-vorort.de

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