TV-Hammer! Zwei Sender teilen sich künftig die Champions League - Platzhirsch ist raus

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Garching startet beim FC Affing

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Andreas Prunitsch hofft, dass der Knoten endlich platzt.

VfR Garching – Die Bayernliga bekommt einen selbstbewussten Neuling. Auch wenn in der Vorbereitung noch nicht alles rund lief, rechnet der VfR Garching vor der ersten Spielzeit der Clubhistorie in der fünfthöchsten Spielklasse mit einem gesicherten Mittelplatz.

„Wir stehen nicht so perfekt da, wie es eigentlich sein müsste“, sagt der Garchinger Trainer Daniel Weber. Er hat aber auch Verständnis für die etwas zäh verlaufene Vorbereitung nach der kurzen Sommerpause und eben der körperlich wie emotional anstrengenden Relegation. Zuletzt setzte Weber mit dem Training beim Seestadion das psychologische Zeichen, „dass nun Testspiele und sonstiger Firlefanz vorbei ist“. Dabei bleibt zu hoffen, dass nun auch Andreas Prunitsch den Schalter umlegen kann.

Der neue Stürmer ging große Wege in der Vorbereitung, ließ aber eine Chance nach der anderen aus. Der Trainer vermutet, dass Prunitsch zu viel wollte und mit den ersten Ligatoren dann auch der Knoten platzt. Für den Ernst der Punktrunde, der am Sonntag beim FC Affing (17 Uhr) beginnt) erwartet der Trainer nun aber, dass die Quote der verwerteten Torchancen auf rund 30 Prozent steigen sollte. Gefühlt lag sie in der Testphase zwischen fünf und acht Prozent. Unter der Woche kam mit Andreas von Pechmann der letzte Zugang. Weber hat nun rund 20 Spieler in einem Kader, dem er einen Platz zwischen acht und zwölf zutraut. Die Garchinger haben das Selbstbewusstsein, den frühzeitigen Verbleib in der Liga anzustreben.“ Die Jungs wissen, wo sie angekommen sind und da wollen sie nun auch bleiben“, sagt Weber.

Sorgen bereitet dem Trainer des Aufsteigers nur die Abhängigkeit von den Leistungsträgern. Für ihn sind Dennis Niebauer, Georg Ball oder Daniel Steinacher haben eine außerordentliche Bedeutung für den Rhythmus des Garchinger Spiels. Sollte einer aus dem Trio ausfallen, würde das Garching mehr Schwierigkeiten bereiten als vielen anderen Teams dieser Liga. Der Sprung in die Bayernliga ist für den VfR auch wegen den anstehenden Derbys etwas Besonderes. Der Verein freut sich auf das Duell mit dem Nachbarn vom anderen Isarufer FC Ismaning. Weber war als Zuschauer des Pokalspiels beeindruckt von spielerischen Niveau des Regionalliga-Absteiger. Der VfR-Trainer freut sich vielleicht noch etwas mehr auf den FC Unterföhring, weil er in der Gemeinde lebt und Nachbar des FCU-Präsidenten Franz Faber ist. Er sieht aber auch die Gemeinsamkeit der Vereine, dass Garching mit Beharrlichkeit die sportliche Weiterentwicklung vollzogen hat, „wie es Unterföhring vor etwa sieben Jahren gemacht hat.“ Garching ist nun der jüngste Emporkömmling aus dem Münchner Norden und freut sich auf emotionale Derbys.

Aufstellung: Wachenheim – Weicker, Steinacher, Königshoff, Kleindienst – G. Ball, C. Ball, D. Niebauer, Arzberger, de Prato – Prunitsch

Quelle: fussball-vorort.de

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