Garching sucht die kleinen Schwächen des Gegners

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Daniell Weber hofft auf eine Überraschung des VfR Garching bei der Bundesliga-Reserve in Augsburg.

VfR Garching - Eine Woche ohne eigenes Spiel in der Regionalliga hat einen Hauch von Trainingslager. Der VfR Garching arbeitete hart und möchte nun beim FC Augsburg II (Samstag, 14 Uhr, Stadion Gersthofen) die Liga wieder überraschen.

Trainer Daniel Weber wurde es in den vergangenen Tagen auch nicht langweilig, denn er schaute eifrig Video. Aus den Erkenntnissen der jüngsten Augsburger Spiele entstand der berühmte Matchplan in Kombination mit individuellen Trainingsübungen. Garchings Coach findet großen Spaß daran, kleine Schwächen beim Gegner zu suchen und diese dann mit konkreten Ideen auszunützen.

Zweite Mannschaften der Profivereine haben aber auch das Handicap, dass Aufstellungen variieren können. Der VfR muss damit rechnen, dass der junge Torwart des Profikaders Ioannis Gelios wieder zwischen den Pfosten steht. Zudem wird gemunkelt, dass die eine oder andere Verstärkung aus dem Aufgebot des Erstligisten am Samstag in Gersthofen dabei ist.

Garchings Trainer Daniel Weber hat heuer dagegen die neue Aufgabe, vor dem Spieltag schon einmal vier Mann aus dem 22-köpfigen Kader zu streichen und ihnen für den Spieltag frei zu geben. Albert Rudnik (Rückenprobleme) und Michael Weicker (Kreuzbandriss mit kleinem Rückschlag) sind wieder im Mannschaftstraining, aber ein Einsatz gegen Augsburg käme zu früh. Den Sprung auf den Spielberichtsbogen haben des Weiteren Dennis Loskot und Patrick Hölzl verpasst. Weber tut es leid um die Härtefälle, aber in der Regionalliga sei das unvermeidbar: „Ein Kader mit 18 Spielern wäre für die ganze Saison zu eng.“

Im Tor steht diesmal wieder Stefan Wachenheim und damit haben die Keeper die erste Phase überstanden mit jeweils zwei Einsätzen. Trainer Daniel Weber kann mit der Situation leben und sich gut vorstellen, sich den Luxus des Wechsels weiter zu gönnen. Probleme für die Hintermannschaft sieht er nicht, auch weil die Amateurmannschaften ebenfalls wechselnde Männer ins Tor stellen. Die beiden Keeper des VfR bestimmen laut Weber mit ihrer Leistung, wie es weiter geht. Haben beide wie bislang starke Auftritte, dann bleibt es bei der Doppel-Eins zwischen den Pfosten.

In der Tabelle stehen Garching und Augsburg mit jeweils vier Punkten im Mittelfeld. Weber sieht auch nach dem beachtlichen Start seine Schützlinge in keiner neuen Rolle: „Egal, wie die Tabelle ausschaut, wir sind immer Außenseiter.“ Auch Augsburg habe „ein gut organisiertes Team mit viel Qualität im Kader.“

Quelle: fussball-vorort.de

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