Garching verliert gegen reichlich Bundesliga-Erfahrung

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Der Anschlusstreffer von Stefan Prunitsch reichte am Ende nicht.

Garching – Dass die zweiten Mannschaften der bayerischen Proficlubs in Abstiegsnöten besondere Möglichkeiten haben, bekam der VfR Garching beim 1:2 (0:2) bei der SpVgg Greuther Fürth II gnadenlos zu spüren.

Insgesamt fünf Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft kamen zum Einsatz und darunter waren richtig prominente Namen. Marco Stiepermann spielte schon viermal in der Bundesliga für Borussia Dortmund und hat heuer bereits 24 Zweitligaspiele. Stephan Schröck steht bei 23 Einsätzen in der Zweiten Liga und spielte die Jahre davor auch in der Ersten Bundesliga bei Frankfurt und Hoffenheim. 2006 spielte er zuletzt in einer zweiten Mannschaft. Beide sollen den Trainer um den Einsatz gebeten haben und hatten dementsprechend Spaß.

Schröck (23.) und Stiepermann (25.) machten dann auch die beiden Tore des Heimteams und waren in der ersten Halbzeit nicht in den Griff zu bekommen. Fürths Profis strotzten nur so vor Spielfreude und hatten mehrere gute Möglichkeiten. Auf der anderen Seite hatten die Garchinger zu viel Respekt, aber auch die ein oder andere gefährliche Konterchance. Mit etwas Glück hätte der VfR auch knapper zurückliegen können. Nach dem Seitenwechsel erfuhr das Spiel dann eine extreme Wende. Der VfR hatte die Fürther Trumpfkarten auf einmal richtig im Griff und ließ kaum noch etwas zu. Dennis Niebauer, der diesmal den Mittelstürmer gab, hatte gemeinsam mit seinem Bruder Mike direkt zu Beginn der zweiten Hälfte Großchancen.

Patrick Hölzl schoss zudem völlig freistehend dem Fürther Schlussmann – übrigens auch ein Profi – in die Arme. Immer wieder hatte der VfR seine Möglichkeiten und kam dann nach 74 Minuten durch Stefan Prunitsch zum überfälligen Ausgleich. Der vergab erst eine Hundertprozentige und nutzte dann den Abpraller. In der Folgezeit spielte Garching komplett auf ein Tor, stürmte mit Mann und Maus und hatte beste Einschussmöglichkeiten. Wie so oft in den vergangenen Wochen verpasste der Aufsteiger eigentlich nur, sich mit einem konsequenten Torabschluss zu belohnen. Ein Unentschieden wäre absolut leistungsgerecht gewesen.

Quelle: fussball-vorort.de

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