Garching verpasst Sensation gegen Meister Würzburg

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Ausgehebelt: Daniel Suck (r.) und der VfR Garching können die Kickers nicht aufhalten.

VfR Garching - Statt Bierduschen aus großen Gläsern gab es mit einem Gewitter pünktlich zum Schlusspfiff die große Dusche von oben. Ansonsten verlief alles planmäßig für die Würzburger Kickers. Der Tabellenführer der Regionalliga gewann mit überschaubarem Aufwand 4:0 (3:0) beim VfR Garching und machte damit die Meisterschaft perfekt.

Der VfR war mit wenig Hoffnung auf Punkte gegen den Abstieg gestartet. Das war angesichts des beeindruckenden Kaders und der Leistungen der Würzburger nachvollziehbar. Garchings Fußballer musste sich gegen einen übermächtigen Gegner am Ende nur darüber ärgern, sich mit einfachen Gegentoren unter Wert verkauft zu haben. Das erste Tor war eine Standardsituation, die nicht überzeugend verteidigt wurde. Dieses 0:1 durch Christopher Bieber war auch genau das, was Trainer Daniel Weber verhindern wollte. Garching sollte so lange wie möglich ein 0:0 halten und dann auf die kleine Chance hoffen, selbst Nadelstiche zu setzen.

In Führung liegend spielten die Würzburger ihren Stiefel ganz ruhig herunter. Defensiv standen sie sehr gut und bewiesen eindrucksvoll, warum sie in der Saison gerade einmal 13 Gegentore kassiert haben. Der VfR Garching war in der Konsequenz nach vorne praktisch chancenlos und strahlte nur einen Hauch von Torgefahr aus, als Daniel Suck aus 20 Metern abzog, aber das Tor um einen Meter verfehlte.

Würzburg wartete geduldig auf seine Chancen und machte die dann eiskalt rein. Der zuletzt starke Tobias Gürtner spielte bei den weiteren zwei Treffern eine große Rolle. Beim 0:2 wollte er einen Ball ins Toraus gehen lassen, was die Gäste verhinderten und mit einem Querpass zur Mitte zum Tor verwandelten. Beim 0:3 lief der Schütze nach einem gegen den Innenverteidiger gewonnenen Duell alleine aufs Tor zu.

Nach dem Seitenwechsel musste Würzburg nur noch sein Meisterstück zu Ende spielen. Garchings Trainer konnte die eingeplante Niederlage schnell abhaken und gab seinen Schützlingen nur mit auf den Weg, aus den Fehlern zu lernen: „Wir haben Würzburg die Tore ja aufgelegt.“

Bessere Laune macht Daniel Weber derzeit die Option, dass bei einen immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg des TSV 1860 München aus der 2. Bundesliga der viertletzte Regionalligaplatz den direkten Klassenerhalt bedeuten könnte. Für die hundertprozentige Qualifikation zur Relegation braucht der VfR Garching nun noch einen weiteren Punkt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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