Garching verschärft Pipinried-Krise weiter

Garchings Mario Staudigl hatte den Bann gebrochen. Am Ende stand ein souveräner 2:0-Sieg für den VfR. Foto: Leifer

Die Verunsicherung war beiden Teams zu Beginn deutlich anzumerken, erst „ein individueller Fehler“ von Pipinsrieds Torhüter Thomas Reichlmayr, wie Spielertrainer Fabian Hürzeler später haderte, öffnete die Partie. Der 26-jährige Schlussmann unterlief eine Flanke von Garchings Nikolaos Salassidis, Mario Staudigl hatte keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken (21.). Anschließend „hat es bei uns zu oft am letzten Pass gefehlt“, monierte Hürzeler, so dass die Begegnung mit Elias Kollmanns Treffer zum 2:0 nach exzellenter Vorarbeit von Tom Zimmerschied (57.) eigentlich schon entschieden war.

Zu umständlich agierten die Gäste, VfR-Torsteher Max Engl musste sein Können nur selten aufblitzen lassen. Aufgrund „unseres Chancenplus“ bilanzierte VfR-Coach Daniel Weber einen „verdienten Sieg“, der „wichtig war, um die Verunsicherung raus zu bekommen“. Zwar verbucht seine Elf damit aktuell nur einen Zähler weniger als zum selben Zeitpunkt der so erfolgreichen Vorsaison, die auf Platz vier abgeschlossen worden war. Dennoch betont der 45-jährige VfR-Coach, dass „wir immer noch zu wenige Punkte haben“. Ein Abrutschen in die Gefahrenzone der Tabelle immerhin konnte damit verhindert werden, Pipinsried dagegen steckt vorerst im Keller fest.

Quelle: fussball-vorort.de

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