Garching verschenkt zwei Punkte

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Da war mehr drin: Robert Rudnik hatte das 2:0 auf dem Fuß.

VfR Garching - Der VfR Garching ist auf dem besten Weg zur tragischen Figur der Regionalliga . Nach der Niederlage in Seligenporten dominierte der Aufsteiger 93 Minuten den FC Eintracht Bamberg, um dann mit dem 1:1 (1:0) den Sieg in letzter Sekunde herzuschenken.

Garchings Trainer Daniel Weber war anzumerken, dass er für dieses besondere Spiel gegen den Tabellenletzten personell etwas ausbrütet. Und tatsächlich: Für den gelbgesperrten Daniel Suck zog er Michael Weicker zurück in die Viererkette und brachte offensiv mit Robert Rudnik einen weiteren torgefährlichen Mann, der das Glück mit einem Schuss aus der Distanz auch einmal zwingen könnte. Die Anfangsminuten kontrollierte aber Bamberg, allerdings ohne einen Hauch von Torgefahr. Mitte der ersten Hälfte hatte der VfR das Blatt gewendet und zwang die Gäste mit frechem Fore-Checking zu Ballverlusten tief in der eigenen Hälfte. Garching sorgte für permanente Torgefahr und hatte drei Distanzversuche, bei denen nicht viel fehlte.

Die erste richtige Möglichkeit brachte dann auch das Tor und das war zauberhaft herausgespielt. An der Strafraumgrenze legte Gerrit Arzberger mit der Hacke ab auf Michael Weicker, dessen Pass nach innen Stefan Prunitsch nur noch über die Linie drücken musste (37.). Garching legte nach und spielte schnell nach vorne. In der 43. Minute stand Robert Rudnik alleine vor dem Kasten, donnerte den etwas schwer zu nehmenden Ball aber wenige Zentimeter über das Tor.

Daniel Weber hatte sich genau den richtigen Matchplan zurecht gelegt. Seine Mannschaft beschäftigte Bamberg derart, dass die fränkischen Tormaschinen Schäffler und Görtler nicht einmal ansatzweise stattfanden. Nach der Pause bot sich das unveränderte Bild. Garching drückte auf das 2:0. Auch wenn der große Abschluss ausblieb, hatten die Gäste vor dem eigenen Kasten einige unübersehbare Schwierigkeiten.

In der 71. Minute wollte der VfR in Person von Mike Niebauer einen Elfmeter herausholen, nachdem er im Laufduell eingehakt hatte. Sein Trainer Daniel Weber forderte den Strafstoß derart vehement, dass er die Schlussphase von der Tribüne aus verfolgen musste. Aus dieser erhöhten Position sah Weber eine Riesenchance. Nach einer Ecke köpfte Joker Oliver Hauck an das Lattenkreuz und den Abpraller köpfte Daniel Steinacher zweieinhalb Meter zentral vor dem komplett leeren Tor daneben (79.).

In der 83. Minute schossen die Bamberger das erste Mal aufs Tor: Schäffler zielte recht zentral auf Wachenheim. Eigentlich war die Messe schon gelesen, als in der 92. Minute Bamberg kein Kapital aus einer Ecke schlagen konnte und Garchingdanach einen Einwurf nahe der Mittellinie hatte. Dieser brachte einen äußerst unglücklichen Ballverlust mit sich. Ein hoher Ball, der ehemalige Heimstettener Dominik Schmitt bekam eine letzte Chance geschenkt – er nutzte sie.

Quelle: fussball-vorort.de

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