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VfR Garching auf der letzten Rille - Flicker verspricht dennoch Kampf gegen Illertissen

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Von: Nico Bauer

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Der VfR Garching will sich im Toto-Pokal gegen den FV Illertissen nicht kampflos ergeben - verspricht Coach Benjamin Flicker (l.).
Der VfR Garching will sich im Toto-Pokal gegen den FV Illertissen nicht kampflos ergeben - verspricht Coach Benjamin Flicker (l.). © Michalek

Der VfR Garching kämpft mit dem anstrengenden Saisonstart. Im Toto-Pokal gegen Regionalligist FV Illertissen (Dienstag, 18.00 Uhr) ergibt man sich dennoch nicht.

Garching - Wie nahezu alle Vereine im gehobenen Amateurfußball läuft auch der VfR Garching nach acht Monaten Pause und dem Start mit zwei englischen Wochen auf der letzten Rille. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Partie in der ersten Runde des bayerischen Toto-Pokals gegen den Regionalligisten FV Illertissen (Dienstag, 18 Uhr, Garmin Stadion am See) kampflos aufgeben.

Trainer Benjamin Flicker wird natürlich im großen Stil rotieren und nahezu alle Spieler einsetzen, die bislang in der Liga nicht zum Einsatz kamen. „Wir wollen es versuchen, Illertissen auch so zu ärgern und das Spiel lange offenhalten“, sagt der Trainer. Natürlich ist auch ihm klar, dass die Allgäuer nach dem überraschenden 1:1 gegen den FC Bayern II mit breiter Brust und als hoher Favorit anreisen.

VfR Garching gegen FV Illertissen: Unglücklicher Start in die Bayernliga - Versöhnung im Pokal?

Der Vorteil der Garchinger ist, dass nach dem Ligastart mit nur einem Punkt aus vier Spielen niemand wirklich etwas erwartet. Der Trainer des Bayernliga-Letzten verweist darauf, dass seine Mannschaft auch am Sonntag bei der 2:3-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt Moral gezeigt habe und neben dem Remis in Ismaning drei Niederlagen mit einem Tor Unterschied zu Buche stehen.

Mit Blick auf das Sonntagsspiel ärgert sich Flicker noch sehr über das vorentscheidende 1:2, bei dem der Torschütze die Hand benutzt habe. Dem Schiedsrichter sagte er auf Nachfrage, dass es keine Hand war, um dann im Vorbeilaufen den Garchingern genüsslich das Händchen zu bestätigen. „Das war unsportlich hoch drei“, ärgerte sich Benjamin Flicker über diesen entscheidenden Moment, der im Seestadion die Emotionen hochkochen ließ.

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