Garching will sich nicht abschießen lassen

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Erfahrung für die Defensive: Mike (l.) und Dennis Niebauer sollen die Würzburger im Mittelfeld abfangen.

VfR Garching - Der VfR Garching absolviert wieder eines der Hochsicherheitsspiele. Beim Aufeinandertreffen im Seestadion könnten die Würzburger Kickers (Samstag, 14 Uhr) die Meisterschaft in trockene Tücher bringen.

Die großen Bierduschen sind nicht zu erwarten, weil Würzburg als Erster der bayerischen Regionalliga noch Kickers Offenbach spielen müsste auf dem Weg in die 3. Liga. Aber auch das erste Etappenziel Meisterschaft sorgt im Frankenland für Euphorie. Die Gäste haben einige mitreisende Fans angekündigt.

„Es ist schon eine Herausforderung, sich in diesem Spiel nicht abschießen zu lassen“, sagt der Garchinger Trainer Daniel Weber. Würzburg hat acht Punkte Vorsprung auf den FC Bayern?II, die beste Offensive und die mit Abstand beste Defensive der Liga. „Taktisch stehen die noch einmal über Bayern oder 1860“, sagt Weber.

Für seine Mannschaft gehe es darum, möglichst lange die minimal kleinen Chancen auf einen Punkt oder einen Sensationssieg aufrecht erhalten. Genau das gelang den Garchingern, als sie für eines der gerade einmal 13 Würzburger Gegentore sorgten und bis zur 65 Minute ein 1:1 hielten. Doch das Hinspiel lehrte auch, dass der Ligaprimus immer nachlegen kann. „Irgendwann im Laufe des Spiels kommt bei denen immer einer, der schon 14 Saisontore hat“, sagt Weber. Im Vergleich dazu kratzen seine besten Torjäger Stefan Prunitsch und Dennis Niebauer mit je neun Treffern an der Zweistelligkeit.

Einen Punkt zu ermauern hält Garchings Coach für schwer bis unmöglich „und außerdem können wir das nicht“. Seine Mannschaft brauche mindestens ein eigenes Tor für einen nicht einkalkulierten Punkt. Weber möchte seine Grundordnung beibehalten und die Positionen nur etwas defensiver organisieren.

Vor der Mammutaufgabe Würzburg kommen die personellen Engpässe in der Innenverteidigung natürlich alles andere als gelegen. Nach dem verletzten Daniel Steinacher hat sich beim Sieg in Nürnberg auch noch Florian Mayer einen Bänderriss zugezogen. Neben Tobias Gürtner wird voraussichtlich Georg Ball im Strafraum stehen. Davor könnten die Garchinger die Geschwister-Sechs mit Mike und Dennis Niebauer aufbieten. Daniel Weber möchte im defensiven Zentrum seine erfahrensten Leute aufbieten. Die Möglichkeit, Valentin Vochatzer auf die Zehn zu stellen, hat eher den Charakter einer Notlösung.

Für die nächste Saison dünnt sich der Kader noch mehr aus. Mit Stefan Wachenheim, Sebastian Seibold, Stefan Prunitsch, Christoph Ball, Michael Dietl und dem wohl zum SC Grüne Heide gehenden Thomas Niggl stehen sechs Abgänge fest. Zudem sind Michael Weicker und Oliver Hauck wohl erst in der Rückrunde wieder verfügbar.

Aufstellung: Wachenheim – Genkinger, G. Ball, Gürtner, Suck – M. Niebauer, D. Niebauer – Vochatzer, Arzberger, Hölzl – Prunitsch.

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Quelle: fussball-vorort.de

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