Garching: Wolfratshausen kommt mit Rachegelüsten

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Als Tabellenführer in die Winterpause?: Garching (Knauer; rechts) hat seit acht Spielen nicht mehr verloren.

Bislang gab es keinen Mittelweg zwischen Spektakel und Blamage für den VfR Garching. Seitdem der Bayernligist aber den drei Punkte bringenden Minimalistenfußball für sich entdeckt hat, steht das Team von Trainer Daniel Weber vorne.

Und auch im letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen den BCF Wolfratshausen könnte er mit einem neuerlichen 1:0 gut leben. Das Hinspiel bei der Mannschaft der Ismaninger Fußball-Legende Reiner Leitl war ein besonderes Spektakel. Erst wurden die Garchinger an die Wand gespielt, machten dann aber aus jedem Schuss einen Treffer und gewannen 6:0, was Freund und Feind ziemlich sprachlos machte.

„Die werden mit Rachegelüsten kommen“, vermutet Daniel Weber, „weshalb ich mit einem 1:0 diesmal wieder ganz zufrieden wäre.“ Seit nunmehr acht Spielen hat der VfR nicht mehr verloren, davon sechsmal gewonnen und zuletzt zweimal 1:0 in der Fremde. In der Defensive funktioniert Garching derzeit, was ein Gegentor in den letzten sechs Spielen beweist – und das war auch noch ein Elfmeter! Daniel Weber ist natürlich zufrieden „und wenn dann abgepfiffen ist, habe ich auch nichts gegen das 1:0. Aber für die Nerven ist das nicht so gut.“

Die beste Defensive der Liga bekommt am Sonntag möglicherweise noch einmal Zuwachs. Maximilian Knauer machte zuletzt im Training einen guten Eindruck und dazu wird auch Florian de Prato immer stabiler. Das bringt für den Trainer bei der Auswahl für die erste Elf schon Luxusprobleme mit sich. Gegen Wolfratshausen möchte Weber unbedingt gewinnen, weil das angesichts der Wetterprognosen für die nächste Woche das letzte Punktspiel vor der Winterpause gewesen sein könnte. „In Erlbach scheint auch nicht immer nur die Sonne“, witzelt Weber.

Er hat Gefallen gefunden an dem Gedanken, als Tabellenführer zu überwintern mit einem netten Vorsprung von sieben Punkten auf den Vierten Heimstetten. Der Trainer warnt aber, dass dieses Polster auch benötigt werde: „Nach der Pause haben wir fünf richtige Bretter vor der Brust.“ Die Offensive lebte in den letzten Wochen vor allem von Regisseur Dennis Niebauer und Sturmsprinter Oliver Hauck. Für Weber ist das aber kein Problem der Ausrechenbarkeit, „weil gerade Dennis über das gesamte Spiel nie auszuschalten ist“. Dank der wiedergenesenen Führungsspieler Knauer und de Prato verspricht sich der Trainer aber auch einiges von ruhenden Bällen in der Nähe des gegnerischen Tores.

Voraussichtl. Aufstellung: Maus – M. Niebauer, Gürtner (Mayer), Knauer, Suck – Ball, de Prato – Staudigl, D. Niebauer, Vatany – Hauck.

Quelle: fussball-vorort.de

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