VfR Garching: Die Zeit der zweiten Garde

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Offensivkraft: Garchings Kapitän Dennis Niebauer (l.) soll nach vorne Druck aufbauen.

Garching – Wer gesund ist, der spielt. Beim VfR Garching hat Trainer Daniel Weber vor dem Auswärtsspiel beim TSV Bogen (Samstag, 14 Uhr) nicht allzu viel Arbeit – und Auswahl, um die Startelf zu basteln.

Neben schmerzhaften Verletzungen gab es diese Woche noch grippekranke Kicker, so dass es gerade in der Abwehr sehr eng wird. Unter der Woche hat sich die Hoffnung zerschlagen, dass der verletzte Maximilian Knauer wieder mitwirken kann. Und mit Tobias Gürtner und Florian Mayer meldeten sich zwei weitere Männer für das Abwehrzentrum mit Grippe krank.

Bei beiden stehen die Chancen auf einen Einsatz 50:50. Der Einsatz von Florian de Prato vergangene Woche gegen Dachau kam aus der Not heraus. Weber sieht ihn aber nach zwei Wochen Pause und einer normalen Trainingswoche zumindest so weit, dass er knapp eine Halbzeit als Einwechselspieler bestreiten kann. Für Niko Salassidis ist nach dem Wadenbeinbruch bereits Winterpause, und auch Gerrit Arzberger wird erst 2016 wieder kicken. Er zog sich gegen Dachau einen Ellenbogenbruch zu. Damit ist nun klar, dass sich die Garchinger nach zuletzt überzeugenden Spielen nun in die Winterpause retten müssen. Eine Rückkehr von Daniel Steinacher, der im Winter den VfR verlässt, zieht Trainer Weber derzeit nicht in Erwägung.

Aber er weiß auch, dass nun einige bislang nicht allzu oft eingesetzten Spieler eine Chance bekommen. Neuzugang Evrad Ulrich Ngeukeu beispielsweise könnte Werbung für eine größere Rolle in der Mannschaft betreiben. Der Außenverteidiger aus Kamerun hat bislang fünf Einsätze absolviert mit mageren 112 Spielminuten. Kapitän Dennis Niebauer, der gegen Dachau auf der Doppelsechs spielte, will der Coach unbedingt wieder in die Offensivabteilung versetzen. Schließlich haben die Bogener gerade defensiv ihre Probleme. Zuletzt hatten die auf einem Relegationsrang stehenden Niederbayern einen Negativlauf mit drei Unentschieden und fünf Niederlagen mit 10:19 Toren.

Doch Bogen machte in allen Partien mindestens ein Tor und punktete gegen die drei Topteams Landsberg (3:3), Heimstetten (1:1) und Pullach (2:2). Das ist einerseits eine Warnung für den VfR und zeigt anderseits, dass der Tabellenzweite den Schlüssel zum Sieg in der eigenen Offensive suchen sollte. Trainer Weber verspricht trotz aller Sorgen „elf gute Fußballer, die halt teilweise nicht auf ihren angestammten Positionen spielen können“.

Quelle: fussball-vorort.de

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