Garching zieht souverän in die nächste Runde ein

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Der gerade erst eingewechselte Garchinger Christoph Ball wird von seinen Mitspielern für seinen Treffer zum 1:0 geherzt.

VfR Garching - Es wurde ein seltsames Fußballspiel erwartet und so kam es dann auch, nur eben ohne Tore. Der VfR Garching spielte die noch offenen 90 Minuten bis zur zweiten Runde der Regionalliga-Relegation locker herunter und gewann durch ein Tor in letzter Sekunde 1:0 (0:0) gegen den FC Pipinsried. In der Addition beider Partien gewann Garching nun also 7:2 und setzte ein Ausrufezeichen.

Trainer Daniel Weber hatte schon vor dem Spiel seine Vorahnung, dass es schwierig sei, die Mannschaft auf die Partie einzustimmen. So waren dann auch die Pipinsrieder in der ersten Hälfte besser und hatten drei richtig gute Chancen. Zweimal rettete Torwart Sebastian Seibold überragend und einmal war die Latte auf Garchinger Seite. Weber bereitete das dann auch Bauchschmerzen: „Aus einem 0:1 kann schnell ein 0:2 werden und dann werden die Beine schwer.“

Aus einem glücklichen 0:0 wurde dann aber eine ernsthafte Pausenansprache und ein in der Folge seriöserer Auftritt der Garchinger. Die spielten nun mit, hatten selber ihre Chancen und verdienten sich somit auch das Unentschieden. Dennoch war auch klar, dass die Schwarz-Weißen mit Blick auf die beiden Finalspiele der Relegation nicht den allerletzten Einsatz in den Zweikämpfen auspackten. Niemand wollte sich weh tun. Dafür wollte sich Christoph Ball noch anständig verabschieden. Er kam sieben Minuten vor Schluss und für ihn war dies das Abschiedsspiel. Moosburgs künftiger Spielertrainer geht am Sonntag in Urlaub und ist in den Partien gegen Amberg nicht mehr dabei. „Einmal noch mit links schießen“, scherzte er beim Wechsel zu Trainer Daniel Weber. Und dieser Linksschuss kam dann auch in der 92. Minute. Oliver Hauck lief alleine auf den Torwart zu, scheiterte und dann kam Christoph Ball. Mit dem linken Fuß schoss er die Kugel in das leere Tor und der Abschied geschah jubelnd, zumal der Schiedsrichter nach dem Tor gar nicht erst wieder anpfiff.

So hatte dann jeder sein Thema. Der Pipinsrieder Coach Strobl erklärte nach drei Jahren seinen Rücktritt und VfR-Chef Weber bereitete sich auf Amberg vor. „Das Derby gegen Heimstetten wäre mir schon lieber gewesen“, sagte er mit Blick auf die Nullnummer in der Nachbarschaft. Weber freute sich für Christoph Ball und war unter dem Strich auch sehr zufrieden mit seinen Schützlingen. Die fahren nun am Mittwoch mit dem Bus nach Amberg und haben im alles entscheidenden Match kommenden Samstag (16 Uhr) Heimrecht.

Quelle: fussball-vorort.de

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