Garchings erster Gegner auf Augenhöhe

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Mit Köpfchen gegen Seligenporten: Stefan Prunitsch (l.) und der VfR empfangen das Schlusslicht.

VfR Garching - Eins über dem Strich vor den Plätzen für Relegation oder Abstieg wäre das Traumergebnis für den VfR Garching in der Regionalliga. Genau dort steht der Aufsteiger aktuell und deshalb steigt die Erwartungshaltung vor dem Heimspiel gegen Schlusslicht SV Seligenporten (Samstag, 14 Uhr, Seestadion).

„Wer uns jetzt zum Favoriten machen will, ist verrückt“, sagt Trainer Daniel Weber. Er verweist auch darauf, dass die noch sieglosen Kicker aus Seligenporten nicht der typische Letzte sind, gegen den gewonnen werden muss. Der Kontrahent vom Samstag stand die vergangenen Jahre im Mittelfeld der Tabelle und habe vorerst nur einen schlechten Start erwischt.

Auch der Garchinger Platz 14 knapp vor der Relegation sei nur eine Momentaufnahme. Weber nimmt gerne aus Spielen das Positive mit und das bedeutet beim Blick auf die Tabelle, dass alle bisherigen sechs Gegner des VfR unter den besten zehn Mannschaften stehen. Im Umkehrschluss heißt das auch, dass die Gegner auf Augenhöhe alle noch kommen. Und Seligenporten ist definitiv der erste dieser Serie um die heimliche Meisterschaft des hinteren Tabellendrittels.

Ausgerechnet jetzt werden die Garchinger personell brutal gebeutelt. So fehlen in der Mittelfeldzentrale weiterhin Dennis Vatany (verletzt) und Dennis Niebauer (verletzt+Urlaub). Eine weitere Baustelle ist die komplett weg gebrochene Innenverteidigung, weil Daniel Steinacher auf einer Hochzeit ist und Florian Mayer wohl verletzt ist. „Bei Flo Mayer habe ich noch drei Prozent Resthoffnung“, sagt Trainer Weber.

Von Verhältnissen wie in der Kreisliga, wo jeder fitte Spieler ran darf, will Weber nichts wissen. Er habe weiter einen vollen Kader, eine große Bank und Alternativen. In der Innenverteidigung dürfen wohl Tobias Gürtner und der bisherige Rechtsverteidiger Mike Niebauer ran. Auf Niebauers bisheriger Position dürfen sich Thomas Niggl oder Michael Dietl auf einen Startelf-Einsatz Hoffnung machen.

Im Mittelfeld legt sich Weber nur taktisch fest auf das sicherere System mit einer Doppelsechs. Offen lässt er die Besetzung der Positionen. „Der Findungsprozess läuft wieder bis Samstagvormittag“, witzelt der weiterhin entspannte Weber. Er freut sich, dass Albert Rudnik nach seinem Hexenschuss wieder voll mittrainiert. Der Brecher für das Sturmzentrum wird erstmals in einem Regionalligaspiel auf der Bank sitzen. Er wäre eine Option bei einem knappen Rückstand kurz vor Schluss. Weber betrachtet das auch positiv: „Ich bringe ihn auch gerne bei einer 3:0-Führung.“

Aufstellung: Seibold – Niggl (Dietl), M. Niebauer, Gürtner, Suck – G. Ball, C. Ball – Arzberger, R. Rudnik, Hamid – Prunitsch

Quelle: fussball-vorort.de

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