Garchings Hoffnung ruht auf Prunitsch

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Garchinger Hoffnungsträger: Stefan Prunitsch.

VfR Garching - Der Name FC Schweinfurt hat einen richtig guten Klang. Für den VfR Garching sind die Franken aber nicht nur einer der renommierten Clubs des gehobenen bayerischen Amateurfußballs, sondern auch ein Stück Geschichte. In Schweinfurt gelang der erste Sieg in der Regionalliga. Nun vor dem Rückspiel am Samstag (14 Uhr, Seestadion) ist einiges anders.

Das Hinspiel fiel in die Phase, als Garching die Liga rockte und die Gegner den Neuling verdutzt ansahen. Nun vor dem Rückspiel haben sich die Schweinfurter in das obere Drittel der Tabelle hineingearbeitet, während Garching auf dem Relegationsplatz angekommen ist. Und bestätigt damit die Prognosen der Ligakonkurrenten, die den VfR als Team sahen, das gegen die Bayernliga-Abstufung ankämpft.

Um dem negativen Lauf von zuletzt fünf Niederlagen entgegenwirken zu können, brauchen die Garchinger Punkte, aber vor allem endlich wieder Tore. Einen mageren Treffer machte der VfR bei seinem kleinen Pleitenlauf. Trainer Daniel Weber hält nichts von besonderen Maßnahmen. Vielmehr müsse das Glück zur Not einfach auf die Seite der Schwarz-Weißen gezogen werden: „Dann musst du für das Tor halt auch einmal den Gegner anschießen oder du brauchst die Hilfe vom Innenpfosten.“ Als Beispiel aus der jungen Vergangenheit führt er auch das 2:1 des FC Bayern gegen Borussia Dortmund an: „Das Spiel hat gezeigt, wie viele hundertprozentige Torchancen eine Mannschaft vergeben und trotzdem gewinnen kann.“ Der VfR habe derzeit über 90 Minuten drei bis vier dieser Hochkaräter, was zu wenig ist.

Weber bewahrt wie der Verein auch die Ruhe und macht nicht alles schlecht. Weber wird intern immer wieder signalisiert, dass seine Truppe vieles richtig mache. „Im defensiven Bereich stimmt bei uns die Qualität“, sagt der Trainer. Er macht aber auch deutlich, dass es in einer Spielklasse wie der Regionalliga einfach nicht möglich sei, 90 Minuten ohne nennenswerte Torchancen des Gegners zu absolvieren.

In der Aufstellung stehen zwei Veränderungen an. Daniel Steinacher muss wegen seiner fünften Gelben Karte diesmal auf der Tribüne Platz nehmen. Für ihn kommt Tobias Gürtner neu in die Innenverteidigung. Vorne im Sturm meldete sich Stefan Prunitsch wieder einsatzbereit. Er machte in Schweinfurt beim 2:0-Auswärtssieg das erste Tor. Nun im Rückspiel ist er der Hoffnungsträger Nummer eins, dass sich die Geschichte noch einmal wiederholt. Das wird aber ein ganz schweres Stück Arbeit, weil die Mittelfranken extrem unangenehm zu spielen sind.

Voraussichtliche Aufstellung: Seibold - Genkinger, Mayer, Gürtner, Suck - M. Niebauer, G. Ball - D. Niebauer, Arzberger, Weicker - Prunitsch.

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Quelle: fussball-vorort.de

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