Torschütze erstaunt FCP-Trainer Weiß

Garchings Plan geht "voll auf" bis Eisgruber trifft

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Daniel Weber bleibt trotz der Niederlage gegen Pipinsried ruhig.

FC Pipinsried - Mit seinem Tor in der Schlussphase traf Pipinsrieds Manuel Eisgruber die Platzherren mitten ins Herz.

Nach einem ereignislosen ersten Abschnitt hatten Daniel Webers Garchinger im zweiten Durchgang das Heft in die Hand genommen, beim Torabschluss jedoch zeigten sie sich zu unkonzentriert oder scheiterten an Pipinsrieds starkem Schlussmann Georgios Blantis. „Eigentlich ist unser Plan voll aufgegangen“, berichtete der VfR-Coach später, „wir wussten, dass Pipisnried hinten raus müde werden wird und wollten dann zuschlagen“.

Nicht einkalkuliert war allerdings, dass sich die Weber-Elf kurz vor dem Abpfiff einen Ballverlust im Mittelfeld leistete, die Gäste einen schnellen Steilpass auf Eisgruber spielen konnten und der 27-jährige Angreifer trocken zu seinem elften Saisontor einschob (87.). Während Eisgruber selbst anschließend von „Instinkt“ sprach, war sein Trainer Bernd Weiß „erstaunt, wie gelassen und ruhig Manuel vor dem Tor geblieben ist“. Weber dagegen bekannte zähneknirschend, „dass wir das jetzt so hinnehmen müssen“. Der Vorsprung an der Tabellenspitze auf den ersten Verfolger SV Pullach, der zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat, schrumpfte dadurch auf nur noch einen Zähler. Beunruhigt aber zeigte sich der 42-jährige VfR-Coach dennoch keineswegs.

Text: Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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