Süle-Schock in Augsburg: Diagnose ist da 

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Überzeugende Freisinger laufen in Moosburg zur Höchstform auf

Beeindruckender Budenzauber in Moosburg - U-17 des SE Freising qualifiziert sich für oberbayerische Meisterschaft

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Die U-17 des SE Freising sicherte sich den Pokal im Hallenkreisfinale Donau/Isar.

Die Zuschauer sehen in Moosburg ein attraktives Hallenturnier mit glücklichen Siegern. Spannung garantierte der Lokalmatador TSV Moosburg. Zu einem Platz auf dem Treppchen reichte es  dennoch nicht.

Am Ende gewann die Mannschaft, die für den Rest des Feldes eine, eher zwei Nummern zu groß war. Mit einem beeindruckenden Auftritt marschierte der in seiner eigenen Liga spielende SE Freising durch das Finalturnier der B-Junioren im Kreis Donau/Isar.

Die Freisinger gewannen alle ihre Spiele und waren eigentlich jedem Kontrahenten überlegen. Selbst im Finale kam keine Nervosität auf, obwohl nur einer zur oberbayerischen Meisterschaft reisen darf. Diese steigt am 27. Januar in Altötting, und dort muss der SEF mit dieser Qualität auch vor den großen Namen keine Angst haben.

In der Gruppe A war erwartungsgemäß für die beiden Vertreter aus dem Landkreis Freising bereits nach der Gruppenphase Schluss. Gastgeber TSV Moosburg kam auf einen Sieg und der FCA Unterbruck gewann zwei seiner vier Partien. Am Ende fehlte nicht viel zum zweiten Platz hinter der DJK Ingolstadt, der mit etwas Glück möglich gewesen wäre.

„Ich bin vollauf zufrieden“, sagte der Unterbrucker Trainer Christian Pallauf, „denn für uns war die Qualifikation zu diesem Turnier schon ein großer Erfolg“. Der Club aus der Normalgruppe im Freiluftfußball war klarer Außenseiter und wurde von dem Trainer nur mit der Vorgabe auf das Feld geschickt, ordentlichen Fußball zu zeigen und Spaß zu haben. „Wir haben gut mitgespielt und uns mit den zwei Siegen auch gut verkauft“, sagt Pallauf. Die komplette Mannschaft der Unterbrucker ist aus dem jüngeren Jahrgang der B-Junioren und kann in dieser Besetzung nächste Saison einen neuen Anlauf nehmen, das Finalturnier des Kreises Donau/Isar zu erreichen.

In der anderen Gruppe marschierte der SE Freising glatt zum Gruppensieg durch. Die Gelb-Schwarzen spielten selbstbewusst nach vorne und zeigten überzeugende Leistungen. Dahinter lieferten sich der BC Attaching und der TV Vohburg ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Rang zwei. Beide verloren gegen Freising und waren so vor dem Endspiel um das Halbfinale punktgleich.

Trumpfkarte der Attachinger war eine unglaublich starke Defensive. In den ersten zwei Partien kassierte man kein Gegentor, und selbst im Stadtderby stand lange die Null. Erst 80 Sekunden vor der Schlusssirene gelang dem SEF der entscheidende Treffer. Es war auch das einzige Turnierspiel, in dem Freising bis zum Schluss hart für den Sieg hatte arbeiten müssen.

Die Attachinger mussten das letzte Vorrundenspiel gegen Vohburg gewinnen, und das taten sie dann auch. Der BCA spielte mutig nach vorne und machte alles richtig – bis auf den Torabschluss. Die hektische Schlussphase mit dem 2:0, exakt 7,2 Sekunden vor der Schlusssirene, hätte man sich eigentlich ersparen können. Die Schrecksekunde in dem von Attaching überlegen geführten Spiels war ein Vohburger Pfostenkracher, der 59 Sekunden vor dem Ende fast den Ausgleich gebracht hätte.

Im Halbfinale änderte sich dann bei den Freisingern nur die Trikotfarbe. Man musste auf das schwarze Dress ausweichen – aber der Zauberfußball blieb erhalten. Der SEF war für Pfaffenhofen in allen Belangen zwei Nummern zu groß. Das Gegentor in der Schlussminute hatte beim Stand von 4:0 nur noch statistischen Wert.

Und dann kamen die Defensivkünstler des BC Attaching, deren zweites Gegentor dann eines zu viel war. Der BCA lieferte ein starkes Halbfinale ab und war beim 0:1 gegen Ingolstadt im Grunde genommen die bessere Mannschaft. Wie schon in der Vorrunde ließ man aber beste Chancen liegen und verpasste deshalb das Traumendspiel gegen Freising.

Der SEF-Schlusspunkt war dann ein nie gefährdeter 2:0-Erfolg über die DJK Ingolstadt. Die Freisinger hätten analog zum Spielverlauf auch noch um den einen oder anderen Treffer höher gewinnen können. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und uns voll auf uns konzentriert“, sagte der Freisinger Trainer Rafael Malecki. Seine Truppe freue sich nun auf die Bezirksmeisterschaft. Die volle Kapelle ist für Malecki auch am 27. Januar garantiert: „Ich habe da wieder das Problem, welche Spieler ich für den Turnierkader auswähle“, sagt er.

Text: Nico Bauer

Quelle: Merkur.de

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