Hohes Niveau beim Turnier für die F-Jugend mit Mannschaften von Red Bull Salzburg, SpVgg Fürth und SSV Ulm 1846

Auch Timo Werner spielte schon beim Gautinger Mini-Cup

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Am Samstag startet die  F-Jugend des Gautinger SC wieder in den Mini-Cup. Auch schon Timo Werner und Loris Karius spielten bei diesem Turnier auf.

Nur noch dreimal wird Wolfram von Rhein die Turnierleitung des Webasto Mini-Cups übernehmen, dann ist Feierabend für ihn. „Ich habe fest vor, das bis zur 20. Ausgabe zu machen“, kündigt er an, „dann muss ein anderer her.“

VON CHRISTIAN HEINRICH

Wenn am Samstag (Beginn ab 11 Uhr, Finalbeginn ca. 17.45 Uhr) in der Turnhalle an der Birkenstraße die 18. Auflage des Turniers für F-Jugendfußballer startet, wird das Organisationsteam des Gautinger SC wieder Werbung in eigener Sache betreiben. Der inzwischen auf zehn Teams abgespeckte Cup gilt bei den Teilnehmern als Komfort-Oase. „Wir machen ein Turnier, bei dem sich alle wohl fühlen“, bringt von Rhein die Vorzüge seiner Veranstaltung auf den Punkt. Eingeladen sind in diesem Jahr vor allem Mannschaften aus dem nähren Umkreis von Gauting. Die weiteste Anfahrt haben Red Bull Salzburg, die SpVgg Fürth und der SSV Ulm 1846 vor sich.

„Wir bekommen eine hohe Aufmerksamkeit“, stellt von Rhein klar, dass der Sportclub besonders mit dem familiären Charakter des Cups punktet. Inzwischen liegt ihm bereits eine Anfrage von Sturm Graz für das nächste Jahr vor, das mit seinen Neunjährigen unbedingt mitkicken will.

Das rund 15-köpfige Organisationsteam managt inzwischen die verschiedenen Aufgaben im Schlaf. Sonderwünsche äußern die Großvereine keine, trotzdem versuchen die Gautinger, ihnen in allen Belangen entgegenzukommen. In diesem Jahr tischt der Koch von der Schulmensa warme Mahlzeiten auf. mit denen die Kleinen verköstigt werden. Weil ab und an auch etwas Süßes angebracht ist, haben die Frauen des Sportclubs ein Dutzend Kuchen gebacken. „Wir müssen bei allem, was wir tun, bis an die Decke gehen.“ Von Rhein sieht sich mit seinem Team gefordert, perfekte Bedingungen zu bieten.

Die Schiedsrichter werden vom Verband gestellt, die Spiele werden über das Hallenmikrofon kommentiert. Als Marketing-Experte hat der Turnierchef auch ein Auge darauf, dass sein Cup richtig mit Flyern und Plakaten beworben wird. Auch in Sachen Trophäen gilt es zu klotzen und nicht zu kleckern. „Wir brauchen einen besonders schönen Pokal, den sich selbst Bayern München in die Vitrine stellt“, sagt von Rhein. Insgesamt drei Wochen harte Arbeit stecken in dem Turnier.

Für den Sportclub lohnt sich der Aufwand gleich mehrfach. Die eigenen Kinder haben die Chance, einmal gegen die namhaften Vereine des Landes zu spielen. Die Vorbereitung und die Ausrichtung des Turniers schweißt den gesamten Club zusammen. Außerdem gibt es Lob von höchster Stelle. Mehmet Scholl war schon genauso Gast beim Mini-Cup wie Alexander Zickler. Darüber hinaus hat schon der eine oder andere Knirps, der in Gauting aufspielte, inzwischen groß Karriere gemacht. Liverpools ehemaliger Torhüter Loris Karius spielte in jungen Jahren im Trikot des SSV Ulm ebenso an der Würm wie der frühere Stuttgarter Timo Werner. Dem hat es im Oberbayerischen so sehr gefallen, dass er womöglich im Sommer für ganz nach München kommt. Womit der Sportclub wieder einen Pluspunkt bei zumindest einem der großen Vereine gewonnen hätte.

Quelle: Merkur.de

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