Kreisklasse 1: Der 21. Spieltag kompakt

Gauting im Aufwärtstrend - SC Weßling mit Remis in Alling 

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Konnte sich mit dem Spiel in Alling nicht so richtig zufrieden geben: Weßlings Trainer Florian Schober.

Der 21.Spieltag der Kreisklasse 1 brachte viele Tore mit sich. Besonders der SV Inning zeigte sich angriffslustig. 

FSV Aufkirchen – Gautinger SC 2:3 (2:1)

Tore: 1:0 Rothenfußer (6.), 2:0 Brauch (11.), 2:1 Feser (12.), 2:2 Rindermann (79.), 2:3 Rindermann (87.)

Die Gautinger Fußballer fangen an zu Klettern. Nach dem Sieg in Aufkirchen schob sich der Abstiegskandidat auf einen Relegationsplatz vor. „Das tut uns gut“, freute sich Michael Kaiser über den Aufwärtstrend seiner Elf, die sich mit einer Energieleistung noch den Dreier sicherte. Allerdings hatten die Gautinger auch jede Menge Glück. „Aufkirchen hätte den Sieg verdient gehabt“, räumte der Coach offen ein. Der FSV war jedoch nicht clever genug, um aus seiner Überlegenheit auch die nötigen Tore zu machen. Dabei hatte die Partie für die Platzherren optimal begonnen. Sechs Minuten waren gespielt, da gelang Georg Rothenfußer das 1:0. Als Patrick Brauch kurze Zeit später noch erhöhte, sah es zappenduster für Gauting aus. Doch der Aufsteiger machte das, was in einer solchen Lage das Beste ist: Tore. Julian Feser stellte den Anschluss wieder her und hielt seine Mannschaft im Spiel. Aber auch die Aufkirchener sorgten für Spannung, weil sie ihre hochkarätigen Möglichkeiten allesamt liegen ließen. „Da wäre es entschieden gewesen“, gab Kaiser zu. Sein Team mogelte sich nicht nur über die Runden, es landete in der Schlussphase auch noch den Lucky Punch. Moritz Rindermann stellte mit dem Ausgleich den gesamten Spielverlauf auf den Kopf. Weil es so schön war, schlug der Stürmer drei Minuten vor dem Abpfiff noch einmal zu.


TSV Alling – SC Weßling 2:2 (1:1)

Tore: 1:0 Müller (21.), 1:1 Waechter (44.), 2:1 Müller (56.), 2:2 Steffen (67.)

„Wir hatten es selber in der Hand.“ Florian Schober war schon etwas enttäuscht über das Unentschieden seiner Mannschaft in Alling. Der Weßlinger Trainer malte sich noch einen Sieg aus, weil der TSV in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Aber sein Team agierte viel zu hektisch, um den entscheidenden Treffer zu landen. So blieb es beim Remis, das aber auch einen gewissen Wert für den Sportclub besaß. Zweimal gerieten die Weßlinger in Rückstand, zweimal holten sie ihn wieder auf. „Die Mannschaft hat Moral bewiesen“, lobte Schober seine Kicker, räumte aber auch ein, „dass dies das Positive an diesem Tag war“. Im Endeffekt hatte der Tabellenzweite der Kreisklasse 1 enormes Glück, dass er mit einem Unentschieden in die Pause ging. Alling verzeichnete klarste Chancen, von denen keine einzige genutzt wurde. In den Weßlinger Maschen zappelte hingegen ein Verlegenheitsfreistoß von Christian Müller aus 30 Metern Distanz. „Das Foul vorher war keines“, beschwerte sich Schober. Als Robin Waechter kurz vor der Pause egalisierte, war dies schnell wieder vergessen. Der nächste Aufreger wartete zehn Minuten nach dem Seitenwechsel. Weil sich die gesamte Abwehr des Sportclubs unschlüssig war, musste Maximilian Berger zum Äußersten greifen. Sein Foul bescherte den Platzherren einen Strafstoß, den Müller zum 2:1 verwandelte. Christian Steffen schaffte bald den abermaligen Ausgleich, doch mehr ging nicht zusammen, obwohl der TSV laut Schober „stehend k.o. war“.


SV Inning – TSV FFB West 4:1 (2:1)

Tore: 0:1 Gür (6., FE), 1:1 Wagner (30., Eigentor), 2:1 Basel (38.), 3:1 Baumgartner (70.), 4:1 Häusler (85.)

Als Norbert Wagner nach einer halben Stunde kurzzeitig die Orientierung verlor und einen Freistoß von Daniel Leitmeier in die eigenen Maschen köpfte, begannen die Inninger groß aufzuspielen. „Das war für uns die Initialzündung“, sagte Christian Ritzer. Der Trainer des SV Inning sah nach dem Ausgleich endlich seine Mannschaft so auftrumpfen, wie er sich das schon oft gewünscht hat. Die Platzherren bewegten sich auf einmal auf Augenhöhe mit Fürstenfeldbruck West, das die Anfangsphase noch klar dominiert hatte. Bereits nach sechs Minuten waren die Wessis durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung gegangen, den Raphael Groß auf seine Kappe nehmen musste. Fortan fanden die Gastgeber kein Rezept gegen das frühe Pressing der Brucker. Erst Wagner leitete unfreiwillig den Umschwung ein. Josef Basel brachte die Inninger kurz vor der Pause noch in Führung. Zuvor warem die Gastgeber mehrmals an Innings ehemaligem Keeper Maximilian Rohrer gescheitert. Nach dem Seitenwechsel ließ der Sportverein nicht nach und kam durch einen Standard zum 3:1. Christian Baumgartner köpfte eine Ecke von Martin Pangerl ein. Auch das vierte Tor verlief nach demselben Schema. Dieses Mal war Manuel Häusler nach einer Ecke von Pangerl mit dem Kopf zu Stelle.

Quelle: Merkur.de

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